Kostenlos online erstellen · PDF ohne Konto

Gefährdungsbeurteilung erstellen

Erstelle einen strukturierten Startstand mit Tätigkeit, Gefährdungen, Risikostufe, bestehenden und zusätzlichen Schutzmaßnahmen, Verantwortlichen, Fristen und Review-Datum. Der geführte Generator funktioniert ohne Konto und exportiert deine Angaben kostenlos als PDF.

Redaktionell überarbeitet am 5. Oktober 2026 · Redaktion: ArbeitsschutzPilot · Ausgerichtet an ArbSchG, DGUV, BAuA und Berufsgenossenschaften

Keine Rechtsberatung
Offizielle Quellen verlinkt
PDF vor Account möglich
Für deutsche KMU
Review-Erinnerungen

Kostenloser Online-Generator

In fünf Eingabeschritten zum PDF-Nachweis

Der Generator strukturiert deine Angaben zu Tätigkeit, Gefährdungen und Maßnahmen. Du brauchst kein Konto. Erkunde und beurteile die tatsächlichen Arbeitsbedingungen vor dem Ausfüllen; fehlende Erkenntnisse bleiben offen. Umsetzung und Wirksamkeitskontrolle müssen anschließend im Betrieb nachgewiesen werden.

Kostenloser PDF-Export
Fünf geführte Eingabeschritte
Lokaler Entwurf im Browser

Geführter Generator

Betrieb · Büro / Verwaltung

PDF kostenlos
Unternehmen
Branche
Beschäftigte
Arbeitsplatz / Bereich

Kurzantwort

Eine Gefährdungsbeurteilung beurteilt konkrete Tätigkeiten, leitet erforderliche Schutzmaßnahmen ab und prüft anschließend deren Wirkung. § 5 ArbSchG verlangt die Beurteilung der Arbeitsbedingungen; § 6 ArbSchG verlangt Unterlagen zu Ergebnis, Maßnahmen und Überprüfung. Die BAuA stellt den vollständigen Prozess aktuell in acht Schritten dar. Arbeitshilfen mit sieben Schritten fassen einzelne Phasen anders zusammen.

Gefährdungsbeurteilung erstellen: acht Phasen vollständig abdecken

Die Anzahl ist nicht der Qualitätsmaßstab. Entscheidend ist der vollständige Handlungszyklus von der Vorbereitung bis zur Fortschreibung. Der Generator macht Angaben und Zuständigkeiten sichtbar; die Begehung, Beschäftigtenbeteiligung und fachliche Beurteilung der realen Arbeitsbedingungen bleiben Aufgaben des Betriebs. Einen allgemeinen Vordruck oder ein ausgefülltes Beispiel findest du bewusst auf den verlinkten Spezialseiten.

SchrittPrüfbares Ergebnis
1. VorbereitenVerantwortliche, Beteiligte, vorhandene Unterlagen und Betrachtungseinheiten festlegen.
2. Gefährdungen ermittelnTätigkeiten beobachten und Gefährdungen aus Arbeitsstätte, Einwirkungen, Arbeitsmitteln, Abläufen, Qualifikation und psychischer Belastung erfassen.
3. Gefährdungen beurteilenZuerst einschlägige Anforderungen und Beurteilungsmaßstäbe prüfen. Vorhandenen Schutz und Handlungsbedarf begründen; eine Risikostufe ersetzt diese Prüfung nicht.
4. Schutzmaßnahmen festlegenGeeignete Maßnahmen nach dem Vorrang von Substitution, technischen und organisatorischen vor persönlichen Maßnahmen auswählen.
5. Maßnahmen durchführenVerantwortliche, Fristen und Status festlegen und die Umsetzung nachverfolgen.
6. Wirksamkeit überprüfenPrüfen und dokumentieren, ob die Maßnahme das Risiko tatsächlich ausreichend reduziert und keine neuen Gefährdungen erzeugt.
7. Ergebnisse dokumentierenErgebnis, Maßnahmen, Verantwortliche, Fristen und Ergebnis der Wirksamkeitsprüfung nachvollziehbar sichern.
8. FortschreibenVersion, Prüfanlass und nächsten Review festhalten und bei Änderungen, Ereignissen oder neuen Erkenntnissen neu beurteilen.

Vor dem Ausfüllen

Diese Informationen solltest du bereitlegen

Eine gute Gefährdungsbeurteilung beginnt nicht mit allgemeinen Textbausteinen, sondern mit der tatsächlichen Arbeit. Sammle vorhandene Unterlagen und beziehe Personen ein, die Tätigkeit, Abweichungen und Beinaheereignisse aus der Praxis kennen.

Die DGUV verweist für die konkrete Durchführung auf branchen- und bereichsspezifische Handlungshilfen. Nutze deshalb zusätzlich die Hilfe deines Unfallversicherungsträgers.

  • 1Tätigkeiten einschließlich Rüsten, Reinigen, Warten, Störungen und vorhersehbarer Abweichungen
  • 2Arbeitsmittel, Stoffe, Sicherheitsdatenblätter, Betriebsanweisungen und Prüfprotokolle
  • 3betroffene Personengruppen, Schichten, Fremdfirmen und besonders schutzbedürftige Beschäftigte
  • 4Unfälle, Beinaheereignisse, Beschwerden sowie Hinweise aus Begehungen und Unterweisungen
  • 5zuständige Führungskraft, fachkundige Beteiligte und Beschäftigte aus der tatsächlichen Arbeit

Passender Einstieg

Erstellen, Vorlage, Dienstleistung oder Software?

Der Generator ist für die selbstständige Online-Erstellung gedacht. Downloads, Beispiele, externe Unterstützung und die laufende Mehrnutzer-Verwaltung haben eigene Seiten, damit die Angebote klar getrennt bleiben.

Gefährdungsbeurteilung erstellen

Nutze diese Seite, wenn du den Ablauf verstehen und direkt ein erstes Dokument mit PDF-Export erstellen willst.

Zum Generator

Gefährdungsbeurteilung erstellen lassen

Für besondere Risiken, Maschinen, Gefahrstoffe oder fehlende interne Fachkunde ist externe Unterstützung oft sinnvoll.

Erstellen lassen prüfen

Gefährdungsbeurteilung Vorlage

Für Excel-, Word- oder PDF-Strukturen ohne geführten Ablauf ist die Vorlagenseite der passendere Einstieg.

Zur Vorlage

Muster und Beispiel

Wenn du sehen willst, wie ein ausgefülltes Dokument aussehen kann, helfen Muster und Beispiele.

Muster ansehen

Software für die laufende Verwaltung

Für mehrere Personen, Standorte, Versionen, Aufgaben, Unterweisungen und wiederkehrende Reviews ist die Softwareseite der passendere Einstieg.

Software vergleichen

Gefahrstoffe beurteilen

Für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen brauchst du zusätzlich die Gefahrstoffverordnung, Sicherheitsdatenblätter und Substitution.

Gefahrstoffe vertiefen

So funktioniert das Werkzeug

Fünf Eingabeschritte bereiten den vollständigen Prozess vor

Die Oberfläche bündelt zusammengehörige Prozessphasen. Sie dokumentiert den Ausgangsstand und die Maßnahmenplanung. Umsetzung, Wirksamkeitsprüfung und Fortschreibung werden anschließend im Betrieb abgeschlossen.

EingabeschrittWas du einträgstBezug zum Handlungszyklus
1. BetriebBetrieb, Branche, Beschäftigtenzahl und ArbeitsbereichSchritt 1: Betrachtungseinheit vorbereiten
2. ArbeitsplatzArbeitsplatztyp und konkrete TätigkeitSchritt 1: Tätigkeit eindeutig abgrenzen
3. GefährdungenGefährdungsbeschreibung und RisikostufeSchritte 2 und 3: Gefährdungen ermitteln und beurteilen
4. MaßnahmenBestehender Schutz, Zusatzmaßnahme, Verantwortliche, Frist und StatusSchritte 4 und 5: Maßnahmen festlegen und steuern
5. PrüfenReview-Datum, Version und bewusste Bestätigung der GrenzenSchritte 6 bis 8 vorbereiten: prüfen, dokumentieren, fortschreiben

Was in den fünf Eingaben fehlt

Die Vorlagen liefern eine feste Zahl bearbeitbarer Zeilen. Die aktuelle Oberfläche hat keine Schaltflächen zum Hinzufügen oder Entfernen einzelner Zeilen. Ein Vorlagenwechsel ersetzt die bisherigen Gefährdungs- und Maßnahmenzeilen. Wähle daher zuerst die Vorlage und bearbeite erst danach die Inhalte.

Fehlende Gefährdungen gehören in ein ergänzendes Arbeitsdokument, nicht in eine unpassende Sammelzeile. Auch Erhebungsdatum, Beteiligte, Bewertungsgrundlage und Kontrollergebnis benötigen eine nachvollziehbare Ablage. Verknüpfe diese Angaben über Arbeitsbereich, Version und Zeilennummer mit dem PDF.

Beispielbetrieb, Risikostufen, Fristen und Review-Datum sind vorbelegt. Sie wurden nicht aus deinem Betrieb ermittelt. Prüfe jeden Wert; das voreingestellte Review im Folgejahr ist keine gesetzliche Frist.

Erstellung der Gefährdungsbeurteilung: so gehst du vor

Die Erstellung der Gefährdungsbeurteilung beginnt mit einer klaren Betrachtungseinheit. Ein Muster, Formular oder Online-Generator wird nur belastbar, wenn Betrieb, Arbeitsplatz, Tätigkeit und betroffene Personen konkret beschrieben sind. Danach wird jede Gefährdung bewertet und mit prüfbaren Maßnahmen verbunden.

  1. Vorbereiten: Verantwortliche, Beteiligte, Unterlagen und Betrachtungseinheiten festlegen.
  2. Ermitteln: Gefährdungen aus Arbeitsumgebung, Arbeitsmitteln, Stoffen, Organisation und Belastung erfassen.
  3. Beurteilen: geltende Anforderungen, geeignete Beurteilungsmaßstäbe, vorhandenen Schutz und Handlungsbedarf begründen.
  4. Festlegen: Maßnahmen nach der Schutzrangfolge auswählen und ein prüfbares Schutzziel formulieren.
  5. Umsetzen: Verantwortliche, Fristen, Ressourcen und Status verbindlich dokumentieren.
  6. Prüfen: Wirkung beobachten, messen, befragen oder anhand geeigneter Unterlagen kontrollieren.
  7. Dokumentieren: Ergebnis, Maßnahmen und Resultat der Wirksamkeitsprüfung nach § 6 ArbSchG sichern.
  8. Fortschreiben: Änderungen, Ereignisse, neue Erkenntnisse und Versionen nachvollziehbar einarbeiten.

Wer darf sie erstellen?

Der Arbeitgeber muss die Gefährdungsbeurteilung organisieren. Nach § 13 Abs. 2 ArbSchG kann er zuverlässige und fachkundige Personen schriftlich mit Aufgaben beauftragen; § 7 ArbSchG verlangt, bei der Aufgabenübertragung auf die Befähigung zu achten. Fachkraft für Arbeitssicherheit, Betriebsarzt, Führungskräfte, Beschäftigte und Interessenvertretung bringen je nach Risiko notwendige Perspektiven ein. Die Unternehmensleitung behält die Verantwortung für Organisation, geeignete Maßnahmen und Kontrolle.

Bewertung mit Entscheidung

Risikostufen nur mit betrieblichen Kriterien verwenden

Niedrig, mittel und hoch sind selbst gewählte Einordnungen im Generator, keine Messwerte und keine automatische Freigabe. Prüfe zuerst die einschlägigen Vorschriften, Technischen Regeln und fachlichen Beurteilungsmaßstäbe. Eine niedrige Einstufung hebt eine konkrete Schutzanforderung nicht auf.

Vor der Ampelfarbe: Woran misst du ausreichenden Schutz?

Notiere je Gefährdung den anwendbaren Maßstab und die benötigten Informationen. Bei einer konkreten Anforderung prüfst du deren Einhaltung. Fehlen belastbare Angaben, etwa zur Exposition oder Eignung einer Schutzeinrichtung, ist die Bewertung offen. Organisiere die erforderliche fachkundige Ermittlung, statt fehlende Erkenntnisse mit „niedrig“ zu ersetzen.

Erst wenn kein konkreter Maßstab greift, kommt eine begründete betriebliche Einschätzung in Betracht. Die BAuA erläutert die Auswahl von Beurteilungsmaßstäben. Eine Zahlenmatrix ist ein mögliches Hilfsmittel, kein Pflichtformular für jede Tätigkeit.

Der Generator verlangt eine Risikostufe und bietet keinen Wert „noch nicht beurteilt“. Verwende einen solchen unvollständigen Export nur als ausdrücklich gekennzeichneten Entwurf. Beschreibe die offene Frage im Textfeld und im ergänzenden Arbeitsdokument; behandle die ausgewählte Stufe nicht als fachliches Ergebnis oder Erlaubnis, unsichere Arbeit fortzusetzen.

StufeBetriebliche EntscheidungNächster Schritt
NiedrigVorhandener Schutz erscheint ausreichend.Begründung festhalten und bei Änderungen erneut prüfen.
MittelVerbesserung oder genauere Beurteilung ist erforderlich.Maßnahme, Verantwortliche, Frist und Prüfkriterium festlegen.
HochDer aktuelle Zustand ist nicht ausreichend beherrscht.Arbeit gegebenenfalls begrenzen oder stoppen und fachkundig priorisieren.

Formulierungsregel

Tätigkeit → Ursache → Folge → Schutz → Prüfung

Eine Zeile ist belastbar, wenn eine dritte Person versteht, wann die Gefährdung entsteht, welcher Schaden möglich ist, warum die Maßnahme gewählt wurde und woran später ihre Wirkung erkannt wird.

Fiktives, unvollständiges Methodenbeispiel

Wareneingang mit kreuzendem Staplerverkehr

Situation
Beschäftigte öffnen Lieferungen an einer Fläche, die ein Staplerweg kreuzt.
Gefährdung
Eine reine Bodenmarkierung verhindert die Begegnung nicht zuverlässig; eine Kollision kann schwere Verletzungen verursachen.
Entscheidung
Verkehrswege technisch trennen und Übergabepunkt organisatorisch verlegen, bevor persönliche Warnregeln ergänzt werden.
Wirksamkeitskriterium
Vor Ort beobachten, ob sich Fuß- und Fahrverkehr noch kreuzen, Beschäftigte befragen und Beinaheereignisse im festgelegten Review-Zeitraum auswerten.

Bis zu einer fachlich geeigneten Lösung muss die gefährliche Begegnung verhindert werden. Eine Markierung oder ein späterer Kontrolltermin allein reichen dafür nicht. Das Beispiel legt weder Verkehrswegbreiten noch eine betriebliche Freigabe fest.

Vollständiges Muster separat ansehen

Prüfumfang nach § 5 ArbSchG

Diese sechs Gefährdungsbereiche dürfen nicht fehlen

Der Generator liefert eine Struktur. Für die Vollständigkeitsprüfung muss der Betrieb die im Arbeitsschutzgesetz genannten Gefährdungsquellen auf die konkrete Tätigkeit beziehen und einschlägige Spezialvorschriften ergänzen.

Prüffeld 1

Arbeitsstätte und Arbeitsplatzgestaltung

Prüffeld 2

physikalische, chemische und biologische Einwirkungen

Prüffeld 3

Arbeitsmittel, Arbeitsstoffe, Maschinen, Geräte und Anlagen

Prüffeld 4

Arbeitsverfahren, Arbeitsabläufe, Arbeitszeit und ihr Zusammenwirken

Prüffeld 5

Qualifikation und Unterweisung der Beschäftigten

Prüffeld 6

psychische Belastungen bei der Arbeit

Gleichartige Tätigkeiten sinnvoll zusammenfassen

§ 5 Abs. 2 ArbSchG erlaubt bei gleichartigen Arbeitsbedingungen die Beurteilung eines Arbeitsplatzes oder einer Tätigkeit. Fasse nur zusammen, wenn Gefährdungen und Schutzbedingungen tatsächlich vergleichbar sind; abweichende Maschinen, Stoffe, Räume oder Personengruppen brauchen eine eigene Betrachtung.

Wann zusätzliche Fachkunde nötig ist

Bei Gefahrstoffen, komplexen Arbeitsmitteln, Baustellen, Mutterschutz, Biostoffen oder psychischen Belastungen gelten zusätzliche Anforderungen. Nutze die passenden Fachseiten und branchenspezifischen Hilfen der Berufsgenossenschaft; bei fehlender Fachkunde istexterne Unterstützungder sichere nächste Schritt.

Freigabeprüfung

Wann ist der Stand belastbar?

Ein ausgefülltes PDF ist noch kein Beleg dafür, dass die Gefährdungsbeurteilung vollständig oder die Maßnahmen wirksam sind. Nutze diese sieben Punkte als Prüfliste vor interner Bestätigung.

Nach § 6 ArbSchG müssen aus den Unterlagen Ergebnis, festgelegte Maßnahmen und Ergebnis ihrer Überprüfung ersichtlich sein.

  1. 1Die Betrachtungseinheit nennt Tätigkeit, Ort, Arbeitsmittel, Personen und relevante Betriebszustände.
  2. 2Die in § 5 ArbSchG genannten Gefährdungsquellen wurden geprüft; die Aufzählung ist nicht abschließend. Nicht zutreffende Punkte sind begründet.
  3. 3Jede Risikoeinstufung ist begründet; vorhandener Schutz und verbleibender Handlungsbedarf sind getrennt.
  4. 4Maßnahmen folgen der Rangfolge von Vermeidung und technischem Schutz vor organisatorischen und persönlichen Lösungen.
  5. 5Jede offene Maßnahme hat eine verantwortliche Person, eine realistische Frist und ein überprüfbares Schutzziel.
  6. 6Für die Wirksamkeitskontrolle stehen Methode, Termin und erwartetes Ergebnis fest; der PDF-Export ist nur der Startstand.
  7. 7Anlassprüfungen und Versionen sind geregelt, damit Änderungen, Vorfälle und neue Erkenntnisse nicht bis zum Regeltermin warten.

Vom PDF zur Umsetzung: vier Übergaben organisieren

Lege für jede Maßnahmenzeile fest, wer das Ergebnis übernimmt und wann es zurückgemeldet wird. So bleibt eine exportierte Aufgabe nicht zwischen Erstellung, Umsetzung und Kontrolle liegen. Die folgende Übergabelogik ist eine redaktionelle Arbeitshilfe, keine zusätzliche gesetzliche Formularpflicht.

  1. 1. Ersteller an entscheidungsbefugte Person

    Übergib Befund, Beurteilungsgrundlage, vorgeschlagene Maßnahme und offene Fragen. Kläre Ressourcen und zulässige Arbeitsbedingungen bis zur Umsetzung. „PDF fertig“ ist kein Freigabestatus.

  2. 2. Entscheidung an ausführende Person

    Bestätige Auftrag, Termin, Befugnisse und nötige Unterweisung. Bei Verzug meldet die ausführende Person die Ursache zurück; die verantwortliche Leitung prüft den weiteren Schutz. Eine Frist wird nicht kommentarlos verschoben.

  3. 3. Umsetzung an prüfende Person

    Die Erledigungsmeldung nennt den tatsächlich umgesetzten Stand. Die Kontrolle prüft das vorher festgelegte Schutzziel unter passenden Arbeitsbedingungen und erfasst Datum, Methode, Person und Ergebnis. Ein Foto oder eine Rechnung belegt nicht für sich allein die Wirkung.

  4. 4. Kontrollergebnis an Prozessverantwortliche

    Bei ausreichendem Schutz hältst du Ergebnis und nächsten Prüfanlass fest. Bei unzureichender Wirkung oder neuen Gefährdungen wird die Situation gesichert, die Maßnahme angepasst und erneut geprüft. Noch nicht prüfbare Wirkungen bleiben offen, mit einem begründeten Kontrolltermin.

Das ergänzende Kontrollprotokoll verweist auf Dokumentversion und Maßnahmenzeile. Trenne Umsetzungsfrist, Termin der ersten Wirksamkeitskontrolle und spätere Aktualitätsprüfung. Der Generator hat dafür nur ein allgemeines Review-Datum, keine drei Terminarten. Bewahre alte Stände zusammen mit den zugehörigen Kontrollergebnissen auf.

Nächster Schritt

Warum speichern und fortschreiben?

Der PDF-Export hält einen ersten Stand fest. Eine laufende Ablage wird nötig, sobald Maßnahmenstatus, Wirksamkeitsergebnisse, Versionen, Prüfanlässe oder Unterweisungen nachvollziehbar bleiben müssen.

Arbeitsbereich konkret erfassen

Eine Gefährdungsbeurteilung wird belastbarer, wenn Betrieb, Arbeitsplatz, Tätigkeit, Arbeitsmittel und betroffene Personen eindeutig beschrieben sind. So bleiben spätere Maßnahmen nicht zu allgemein.

Maßnahmen prüfbar machen

Zu jeder Gefährdung gehören vorhandene Schutzmaßnahmen, zusätzliche Aufgaben, Verantwortliche, Fristen und Status. Diese Struktur macht aus einer Vorlage eine prüfbare Maßnahmenliste.

Review und Nachweise vorbereiten

Der Export enthält Review-Datum und Version. Ergänze nach der Umsetzung Methode und Ergebnis der Wirksamkeitskontrolle; daraus folgen Fortschreibung und erforderliche Unterweisungen.

Was vor dem Export geprüft werden sollte

Prüfe vor dem PDF-Export, ob die Tätigkeit wirklich zum ausgewählten Arbeitsbereich passt, ob alle relevanten Personen berücksichtigt sind und ob jede Maßnahme eine verantwortliche Person hat. Besonders wichtig sind realistische Fristen, nachvollziehbare Risikobeschreibungen, passende branchenspezifische Hilfen und ein Review-Termin, der bei Änderungen am Arbeitsplatz vorgezogen werden kann.

Was der Generator bewusst nicht übernimmt

  • keine Besichtigung oder Messung am Arbeitsplatz
  • keine automatische Vollständigkeits- oder Rechtsprüfung
  • keine Auswahl fachlich geeigneter Schutzmaßnahmen im Einzelfall
  • kein Ersatz für branchenspezifische Regeln, Betriebsarzt oder Fachkraft für Arbeitssicherheit

Redaktioneller und fachlicher Rahmen

Stand: 5. Oktober 2026

Redaktion: ArbeitsschutzPilot

Prüfmethode: Abgleich mit dem geltenden ArbSchG, der BAuA-Prozessdarstellung, DGUV-Grundlagen und Praxishilfen der Berufsgenossenschaften; Abgleich der Werkzeugbeschreibung mit dem aktuellen Basis-Generator. Keine unabhängige fachliche oder juristische Freigabe und keine Beurteilung eines konkreten Betriebs.

Zielgruppe: kleine Unternehmen in Deutschland, die einen ersten strukturierten Stand erstellen und anschließend fachkundig prüfen.

FAQ zum Erstellen der Gefährdungsbeurteilung

Wie erstelle ich eine Gefährdungsbeurteilung?

Bereite Arbeitsbereiche und Tätigkeiten vor, ermittle und beurteile Gefährdungen, lege Schutzmaßnahmen fest, setze sie um, prüfe ihre Wirksamkeit, dokumentiere die Ergebnisse und schreibe die Beurteilung fort. Die BAuA zählt diese Phasen aktuell als acht Schritte; verbreitete Arbeitshilfen fassen sie zu sieben Schritten zusammen.

Wer darf eine Gefährdungsbeurteilung erstellen?

Verantwortlich ist der Arbeitgeber. Nach § 13 Abs. 2 ArbSchG kann er zuverlässige und fachkundige Personen schriftlich mit Aufgaben beauftragen. Fachkraft für Arbeitssicherheit, Betriebsarzt, Führungskräfte und Beschäftigte können mitwirken; Organisation, Auswahl und Kontrolle bleiben Arbeitgeberaufgaben.

Wer muss die Gefährdungsbeurteilung erstellen?

Der Arbeitgeber muss die Gefährdungsbeurteilung für die Tätigkeiten im Betrieb organisieren. Aufgaben können delegiert werden, die Verantwortung für geeignete Maßnahmen, Dokumentation und Fortschreibung bleibt beim Arbeitgeber.

Wann ist eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen?

Sie sollte vor Aufnahme neuer oder geänderter Tätigkeiten vorliegen. Für Arbeitsstätten verlangt § 3 ArbStättV die Dokumentation vor Aufnahme der Tätigkeiten. Bei neuen Arbeitsmitteln, Stoffen, Abläufen, Unfällen, Beinaheereignissen, neuen Erkenntnissen oder unwirksamen Maßnahmen ist sie zu überprüfen.

Wie oft muss eine Gefährdungsbeurteilung aktualisiert werden?

Das Arbeitsschutzgesetz nennt keinen pauschalen Jahresrhythmus. Prüfe anlassbezogen und lege zusätzlich einen betrieblich passenden Review-Termin fest. Änderungen, Vorfälle, neue Erkenntnisse oder Zweifel an der Wirksamkeit lösen eine frühere Prüfung aus; spezielle Vorschriften können weitergehende Vorgaben enthalten.

Wie baue ich eine Gefährdungsbeurteilung auf?

Ein belastbarer Aufbau enthält Arbeitsbereich, Tätigkeit, betroffene Personen, Gefährdungen, Risikobewertung, bestehende und zusätzliche Schutzmaßnahmen, Verantwortliche, Fristen, Status, Wirksamkeitsprüfung und Review-Datum.

Wo bekomme ich eine Gefährdungsbeurteilung her?

Du kannst eine erste Gefährdungsbeurteilung mit dem Online-Generator erstellen. Für Vorlagen, Muster und branchenspezifische Hilfen solltest du zusätzlich passende Berufsgenossenschafts- oder DGUV-Hilfen heranziehen.

Wie kann man eine Gefährdungsbeurteilung einfach durchführen?

Beginne mit einer abgegrenzten Tätigkeit und den tatsächlichen Arbeitsbedingungen. Der Generator erfasst in fünf Eingabeschritten einen Startstand. Er führt weder die Begehung noch die fachliche Beurteilung oder Wirksamkeitskontrolle durch. Diese Arbeit und ihre Ergebnisse muss der Betrieb zusätzlich organisieren und dokumentieren.

Reicht der kostenlose Online-Generator als Gefährdungsbeurteilung aus?

Der Generator strukturiert Angaben und erstellt einen PDF-Nachweis. Er besichtigt den Arbeitsplatz nicht und entscheidet nicht automatisch, ob Gefährdungen vollständig oder Maßnahmen fachlich geeignet sind. Prüfe den Export deshalb anhand der tatsächlichen Arbeitsbedingungen und ziehe bei besonderen Risiken Fachkunde hinzu.

Kann ich eine Gefährdungsbeurteilung erstellen lassen?

Ja, externe fachkundige Unterstützung kann sinnvoll sein. Die Verantwortung für Organisation, Umsetzung und Fortschreibung bleibt trotzdem beim Arbeitgeber.

Hat eine Gefährdungsbeurteilung sieben oder acht Schritte?

Die BAuA stellt den Prozess aktuell in acht Schritten dar und zählt Vorbereitung, Dokumentation und Fortschreibung einzeln. BGW und andere Arbeitshilfen verwenden häufig sieben Schritte. Das ist kein Widerspruch: Entscheidend ist, dass Vorbereitung, Ermittlung, Beurteilung, Maßnahmen, Umsetzung, Wirksamkeitsprüfung, Dokumentation und Fortschreibung vollständig abgedeckt sind.

Kann ich einen gespeicherten Entwurf später wieder öffnen?

Dein Entwurf wird lokal gesichert und bei erneuter Nutzung innerhalb von sieben Tagen wieder geladen, sofern dein Browser Speicher erlaubt. Über Entwurf im Konto speichern übernimmst du deine Angaben in ein Konto. Eine gespeicherte Beurteilung ist kostenlos. Ein PDF lässt sich nicht als Formularentwurf importieren.

Wo dokumentiere ich das Ergebnis der Wirksamkeitsprüfung?

Das Feld Nächster Prüftermin speichert einen Termin, kein Prüfergebnis. Der Basis-Generator hat keine gesonderten Felder für Prüfmethode, prüfende Person und Ergebnis. Führe dafür ein ergänzendes Kontrollprotokoll mit Verweis auf Dokumentversion und Maßnahmenzeile. Erledigt beschreibt den Umsetzungsstatus, nicht automatisch einen wirksamen Schutz.