Kostenarten trennen

Viele Betriebe suchen nach einem Preis pro Stunde oder pro Mitarbeitendem. Für eine belastbare Planung sollten aber verschiedene Kostenarten getrennt werden.

  • laufende betriebsärztliche Betreuung
  • Vorsorgeorganisation nach ArbMedVV
  • einzelne Untersuchungen oder Bescheinigungen
  • Impfangebote oder Sonderaktionen
  • Reisezeit, Nebenkosten und Zusatztermine

Arbeitgeberkosten realistisch planen

Die Organisation der betriebsärztlichen Betreuung liegt beim Arbeitgeber. Der Kostenrahmen hängt davon ab, welche Betreuung tatsächlich benötigt wird.

  • Betreuungsform und zuständigen Träger prüfen
  • Tätigkeiten und Gesundheitsgefahren berücksichtigen
  • Vorsorgeanlässe aus der Gefährdungsbeurteilung ableiten
  • Leistungsumfang im Vertrag prüfen
  • Review bei Änderungen im Betrieb setzen

Stundensatz und Pauschale vergleichen

Ein Stundensatz allein sagt wenig aus. Entscheidend ist, welche Leistungen enthalten sind und wie gut der Anbieter organisatorische Ergebnisse übergibt.

  • Vorbereitung und Nachbereitung
  • Begehungen und Beratung
  • Vorsorgetermine und Bescheinigungen
  • Berichte und Empfehlungen
  • Reaktionszeiten und Vertretung

Beschäftigtenfragen nicht vermischen

Beschäftigte fragen häufig, ob sie Kosten für den Betriebsarzt, eine Untersuchung, Impfung oder Fahrt tragen müssen. Solche Fragen sollten vom allgemeinen Betreuungskosten-Budget getrennt geprüft werden.

  • Anlass der Untersuchung klären
  • Pflicht-, Angebots- und Wunschvorsorge unterscheiden
  • arbeitsrechtliche Sonderfälle fachkundig prüfen
  • keine medizinischen Details in Kostenlisten speichern

Umsetzung mit ArbeitsschutzPilot

ArbeitsschutzPilot kann die Vorbereitung von Betriebsarztterminen verbessern: Arbeitsbereiche, offene Maßnahmen, Unterweisungen und Vorsorgeanlässe sind schneller verfügbar. Die Software ersetzt keine Kostenkalkulation und keine arbeitsmedizinische Betreuung.