Kostenlose Word-Vorlage herunterladen
Die Datei ist eine editierbare DOCX-Arbeitshilfe für den konkreten Fremdfirmeneinsatz. Sie führt vom Auftrag und den verantwortlichen Personen über die standortbezogene Einweisung bis zum Teilnehmernachweis und zur freigegebenen PDF-Fassung.
Unterweisung Fremdfirmen Vorlage Word kostenlos herunterladen
Stand der fachlichen Prüfung: 30.07.2026. Prüfen und ergänzen Sie vor der Verwendung immer die aktuellen betrieblichen, gesetzlichen und berufsgenossenschaftlichen Anforderungen.
| Enthaltene Bausteine | Praktischer Zweck |
|---|---|
| Dokumentenlenkung | Unternehmen, Standort, Auftrag, Version und Freigabestand zuordnen |
| Rollen und Kontakte | Auftraggeber, Fremdfirma, Koordination, Aufsicht und Notfallkontakt benennen |
| Checkliste vor Arbeitsbeginn | Qualifikationen, Arbeitsmittel, Gefahrstoffe, Erlaubnisse und Schnittstellen prüfen |
| Gefahrenmatrix | gegenseitige Gefährdungen, Maßnahmen, Verantwortliche und Status dokumentieren |
| Standortbezogene Einweisung | Zutritt, Verkehrswege, Bereiche, Verbote, PSA und Notfallregeln festhalten |
| Besondere Arbeiten | Heißarbeit, Absturz, Elektro, Behälter, Erdarbeit, Heben und Gefahrstoffe prüfen |
| Unterweisung und Verständnis | Inhalte, Sprache, Hilfsmittel und Kontrollfragen dokumentieren |
| Teilnehmernachweis | Personen, Firmen, Datum und Bestätigung eindeutig zuordnen |
| Freigabe und Änderung | Arbeitsaufnahme, erneute Unterweisung und Abschluss steuern |
| Word-zu-PDF-Ablauf | Arbeitskopie und unveränderbaren Nachweisstand trennen |
Die Vorlage ist kein amtliches Formular und keine Rechtsberatung. Sie ersetzt weder die Gefährdungsbeurteilung noch Koordination, Aufsicht, erforderliche Erlaubnisscheine oder eine fachkundige Prüfung besonderer Tätigkeiten.
Welche Zielseite passt zu welcher Aufgabe?
Diese Seite gehört dem konkreten Word- und Download-Intent. Die angrenzenden Themen bleiben bewusst auf eigenen Seiten, damit Nutzer und Suchmaschinen eine eindeutige Antwort erhalten.
| Aufgabe | Passende Seite |
|---|---|
| editierbare Word-Datei speziell für Fremdfirmen | diese Seite |
| Ablauf, Inhalte und Verhalten bei der Durchführung | Sicherheitsunterweisung Fremdfirmen |
| gesamter Arbeitsschutzprozess mit Fremdfirmen | Fremdfirmen Arbeitsschutz |
| vollständige Einsatz-, Freigabe- und Anforderungscheckliste | Anforderungen Arbeitsschutz Fremdfirmen |
| digitaler Status, Firmenfreigaben und Nachweise | Fremdfirmenmanagement Software |
| allgemeine Word-Vorlage ohne Fremdfirmen-Schnittstellen | Unterweisung Vorlage Word |
Word-Vorlage in sieben Schritten ausfüllen
Eine gute Fremdfirmenunterweisung beginnt nicht mit der Teilnehmerliste. Zuerst werden Auftrag, Beteiligte und Schnittstellen geklärt. Erst danach kann eine verständliche Einweisung und Unterweisung stattfinden.
| Schritt | Was einzutragen oder zu prüfen ist | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1. Auftrag abgrenzen | Tätigkeit, Einsatzort, Arbeitszeit, Anlagen, Bereiche und Subunternehmen | klarer Arbeitsumfang |
| 2. Verantwortliche benennen | verantwortliche Personen beider Unternehmen, Koordination, Aufsicht und Notfallkontakt | erreichbare Rollen |
| 3. Gefährdungen abstimmen | betriebliche Gefahren, Gefahren durch die Fremdfirma und parallele Arbeiten | konkrete Maßnahmenmatrix |
| 4. Voraussetzungen prüfen | Qualifikationen, Arbeitsmittel, Prüfungen, Gefahrstoffe, Erlaubnisse und Freigaben | belastbare Startvoraussetzungen |
| 5. Vor Ort einweisen | Anmeldung, Wege, Bereiche, Verbote, PSA, Alarm, Erste Hilfe und Meldung | standortbezogene Orientierung |
| 6. Beschäftigte unterweisen | Arbeitsgrenzen, Gefahren, Maßnahmen, Stop-Regel und Verständnis in geeigneter Sprache | unterwiesene Personen |
| 7. Stand abschließen | Teilnehmer, Bestätigungen, Version, PDF, Änderungen und Abschluss dokumentieren | nachvollziehbarer Nachweis |
Speichern Sie nicht das unbearbeitete Original über. Legen Sie für jeden Auftrag eine Arbeitskopie mit eindeutiger Bezeichnung an, zum Beispiel Standort_Auftrag_Firma_Version_Datum.docx.
Welche Angaben müssen in die Fremdfirmen-Unterweisung?
Die erforderliche Tiefe hängt vom Auftrag ab. Die folgende Mindeststruktur verhindert, dass eine allgemeine Firmenbestätigung mit einer konkreten Einsatzunterweisung verwechselt wird.
| Bereich | Mindestangaben |
|---|---|
| Dokument | Titel, Unternehmen, Standort, Auftrag, Version, Erstell- und Freigabedatum |
| Einsatz | Fremdfirma, Tätigkeit, Bereich, Zeitraum, Anzahl Personen und Subunternehmen |
| Zuständigkeit | interne und externe verantwortliche Person, Koordination, Aufsicht und Eskalationsweg |
| Schnittstellen | parallele Arbeiten, betroffene Anlagen, Übergaben, Sperrungen und Arbeitsgrenzen |
| Gefährdungen | mögliche Folgen, Schutzmaßnahmen, PSA, verantwortliche Person und Status |
| Standortregeln | Anmeldung, Ausweise, Verkehr, Aufenthaltsbereiche, Verbote und Arbeitsende |
| Notfall | Alarm, Notruf, Erste Hilfe, Sammelstelle, Unfall- und Beinaheunfallmeldung |
| Nachweis | Thema, Stand, Datum, unterweisende Person, Teilnehmende und Bestätigung |
| Änderung | Anlass, neue Bewertung, betroffene Personen, erneute Unterweisung und Freigabe |
Eine leere Rubrik ist kein Nachweis dafür, dass ein Thema geprüft wurde. Kennzeichnen Sie Punkte als erledigt, nicht anwendbar, offen oder nur mit Auflagen freigegeben.
Wer weist wen ein und wer unterweist?
Nach § 8 ArbSchG müssen Arbeitgeber bei mehreren Unternehmen zusammenarbeiten, sich über Gefahren informieren und Schutzmaßnahmen abstimmen. Der Arbeitgeber des Einsatzbetriebs muss sich außerdem vergewissern, dass Beschäftigte anderer Arbeitgeber angemessene Anweisungen erhalten haben.
Die im Juli 2026 aktualisierte DGUV Information 215-830 beschreibt für Werkverträge einen nachvollziehbaren Informationsweg:
| Rolle | Typische Aufgabe im Vorlagenprozess |
|---|---|
| verantwortliche Person des Auftraggebers | weist die verantwortliche Person der Fremdfirma in betriebliche Regeln und abgestimmte Schnittstellen ein |
| verantwortliche Person der Fremdfirma | übernimmt die Informationen in die eigene Organisation und unterweist die eingesetzten Beschäftigten |
| Koordination | stimmt gegenseitige Gefährdungen und Maßnahmen ab, wenn dies für den Einsatz erforderlich ist |
| aufsichtsführende Person | kontrolliert die sichere Durchführung im festgelegten Verantwortungsbereich |
| Beschäftigte der Fremdfirma | bestätigen die Unterweisung und halten Arbeitsgrenzen, Maßnahmen und Stop-Regel ein |
Diese Rollen sind keine automatisch übertragbaren Stellenbeschreibungen. Zuständigkeiten, Weisungsbefugnisse und Kommunikation müssen für den konkreten Auftrag festgelegt werden. Bei Subunternehmen ist der Informationsweg bis zu deren Beschäftigten fortzuführen.
Einweisung und Unterweisung sauber trennen
Beide Begriffe werden im Alltag häufig vermischt. Für die Dokumentation ist eine praktische Trennung hilfreich:
| Einweisung | Unterweisung |
|---|---|
| bezieht sich auf den konkreten Standort und Auftrag | bezieht sich auf die Gefahren und das sichere Verhalten der Beschäftigten |
| richtet sich typischerweise an die verantwortliche Person der Fremdfirma | richtet sich an die eingesetzten Beschäftigten |
| umfasst Zutritt, Wege, Bereiche, Ansprechpartner, Alarm und betriebliche Besonderheiten | umfasst Arbeitsgrenzen, Gefährdungen, Schutzmaßnahmen, PSA, Stop-Regel und Notfallverhalten |
| liefert Informationen für die weitere Organisation der Fremdfirma | muss verständlich sein und sollte eine Kontrolle des Verständnisses enthalten |
Ein gemeinsames Formular darf beide Schritte enthalten. Es muss aber erkennbar bleiben, wer wen zu welchem Stand informiert hat.
Checkliste vor Arbeitsbeginn
Die in der Word-Datei enthaltene Checkliste prüft die Punkte, die unmittelbar zur Unterweisung und Freigabe gehören. Für den vollständigen betrieblichen Fremdfirmeneinsatz kann eine weitergehende Beschaffungs-, Prüf- und Kontrollliste erforderlich sein.
| Prüffrage | Nachweis oder Entscheidung |
|---|---|
| Sind Auftrag, Tätigkeiten, Einsatzbereich und Zeitfenster eindeutig? | Leistungsbeschreibung und Arbeitsgrenzen |
| Wurde eine Begehung oder konkrete Vor-Ort-Abstimmung durchgeführt? | Datum und beteiligte Personen |
| Sind betriebliche und gegenseitige Gefährdungen abgestimmt? | Gefahrenmatrix oder Gefährdungsbeurteilung |
| Sind Qualifikationen und Beauftragungen geprüft? | Nachweis, Gültigkeit und prüfende Person |
| Sind Arbeitsmittel und Prüfstatus geeignet? | Prüfung, Einsatzbedingung und Einschränkung |
| Sind Gefahrstoffe und Sicherheitsdatenblätter geklärt? | Stoff, Lagerung, Schutz und Entsorgung |
| Sind Erlaubnisscheine oder Freigaben erforderlich? | Art, Nummer, Gültigkeit und Freigabe |
| Sind parallele Arbeiten koordiniert? | Firmen, Zeitfenster, Maßnahmen und Stop-Regel |
| Sind Zutritt, Ausweise, Verkehr und Parken geklärt? | betriebliche Regel und Rückgabe |
| Sind Alarm, Erste Hilfe und Sammelstelle bekannt? | Ort, Nummer und Meldeweg |
| Ist der Umgang mit Änderungen festgelegt? | Unterbrechung, Neubewertung und erneute Unterweisung |
| Sind Abnahme, Rückgabe und Abschlussmeldung bestimmt? | Verantwortliche Person und Zeitpunkt |
Gegenseitige Gefährdungen dokumentieren
Die zentrale Frage lautet nicht nur: „Welche Gefahr hat die Fremdfirma?“ Entscheidend sind die Wechselwirkungen zwischen Einsatzbetrieb, Fremdfirma und weiteren Unternehmen.
| Beispiel einer Schnittstelle | Mögliche Gefährdung | Einzutragende Maßnahme |
|---|---|---|
| Instandhaltung an laufender Anlage | unerwarteter Anlauf oder Energieeintrag | Freischaltung, Sicherung, Freigabe und verantwortliche Person |
| Heißarbeit neben Produktion oder Lager | Brand, Rauch oder gefährliche Stoffreaktion | Erlaubnisschein, Räumung, Brandwache und Nachkontrolle |
| Montage im Verkehrsbereich | Anfahren, Quetschen oder Kollision | Sperrung, Zeitfenster, Einweiser und sichere Wege |
| mehrere Firmen im selben Bereich | gegenseitige Behinderung oder widersprüchliche Maßnahmen | Koordination, Arbeitsfolge, Kommunikationsweg und Stop-Regel |
| Arbeiten mit Gefahrstoffen | Exposition, Vermischung oder Freisetzung | Stofffreigabe, Lüftung, PSA, Lagerung und Leckagemeldung |
Die Matrix in der DOCX-Datei hat deshalb eigene Spalten für Tätigkeit und Ort, mögliche Folge, Maßnahme, verantwortliche Person sowie Termin oder Status.
Inhalte nach Tätigkeit und Risiko ergänzen
Ein kurzes Lieferfenster braucht andere Angaben als eine Anlagenrevision. Verwenden Sie keine identische Minimalunterweisung für alle Fremdfirmen.
| Einsatz | Typische Ergänzungen |
|---|---|
| Lieferung oder kurzer Service | Anmeldung, Verkehrswege, Aufenthaltsbereich, Ansprechpartner und Notfall |
| Wartung oder Montage | Anlagenzustand, Freischaltung, Arbeitsmittel, PSA, Absperrung und Rückgabe |
| Elektroarbeiten | Qualifikation, Schaltberechtigung, fünf Sicherheitsregeln, Prüfungen und Freigabe |
| Heißarbeiten | Erlaubnisschein, Brandlasten, Löschmittel, Brandwache und Nachkontrolle |
| Arbeiten in Höhen | Zugang, Gerüst, Absturzsicherung, Rettung und abgesperrter Bereich |
| enge Räume oder Behälter | Freigabe, Messung, Sicherungsposten, Kommunikation und Rettung |
| Gefahrstoffe oder Ex-Bereich | Sicherheitsdatenblatt, Substitution, Lüftung, Ex-Schutz, PSA und Entsorgung |
Besondere Tätigkeiten dürfen erst starten, wenn die fachliche Prüfung und erforderliche Freigabe abgeschlossen sind. Ein angekreuztes Word-Feld ersetzt keinen Erlaubnisschein.
Verständlich unterweisen und Verständnis prüfen
Die Unterweisung muss in Form und Sprache verständlich sein. Eine Teilnehmerunterschrift allein zeigt nicht, ob die Inhalte verstanden wurden. Die Vorlage enthält deshalb Felder für Sprache, Hilfsmittel und Kontrollfragen.
Geeignete Kontrollen sind zum Beispiel:
- die Person zeigt An- und Abmeldeweg sowie Sammelstelle,
- sie nennt nicht freigegebene Tätigkeiten oder Bereiche,
- sie erklärt die Stop-Regel bei einer ungeklärten Gefahr,
- sie beschreibt Alarmierung und Unfallmeldung,
- sie führt eine kritische Schutzmaßnahme praktisch vor.
Werden Korrekturen nötig, sollten sie vor Arbeitsbeginn erklärt und in der Dokumentation festgehalten werden.
Unterweisungsnachweis richtig führen
Ein belastbarer Nachweis verbindet Person, Inhalt und Stand. Erfassen Sie mindestens:
| Nachweiselement | Warum es wichtig ist |
|---|---|
| konkretes Thema und Auftrag | grenzt die Unterweisung von allgemeinen Jahresunterweisungen ab |
| Dokumentversion | zeigt, welche Fassung vermittelt wurde |
| Datum und Uhrzeit | ordnet den Nachweis dem Einsatz zu |
| unterweisende Person | macht Durchführung und Rückfragen nachvollziehbar |
| Teilnehmende und Firma | verhindert eine reine Firmenbestätigung ohne Personenbezug |
| Bestätigung | dokumentiert Teilnahme, ersetzt aber nicht die verständliche Durchführung |
| Anlagen | verbindet Plan, Merkblatt, Erlaubnis oder weitere Unterlagen mit dem Stand |
Bei digitalen Bestätigungen sollten Identität, Zeitstempel, Version und Export später nachvollziehbar bleiben.
Word bearbeiten, PDF als freigegebenen Stand ablegen
Word ist für Anpassungen geeignet. Ein PDF ist für den abgeschlossenen Nachweis besser, weil der freigegebene Inhalt nicht versehentlich weiterbearbeitet wird.
| Phase | Datei | Regel |
|---|---|---|
| Arbeitskopie | DOCX | auf Auftrag und Standort anpassen |
| Fachprüfung | DOCX | Gefährdungen, Rollen, Erlaubnisse und Anlagen prüfen |
| Durchführung | DOCX oder System | Einweisung, Unterweisung und Teilnehmende dokumentieren |
| Freigabe | eindeutige Version und Ablage festlegen | |
| Änderung | neue DOCX-Version und neues PDF | Betroffene neu informieren und Nachweis aktualisieren |
Alte Word-Fassungen sollten eindeutig als veraltet gekennzeichnet oder gegen versehentliche Nutzung geschützt werden.
Wann Word, PDF oder Software passt
| Bedarf | Geeignete Lösung |
|---|---|
| einmalige oder seltene Einsätze mit überschaubarer Personenzahl | Word-Vorlage und freigegebener PDF-Nachweis |
| unveränderbarer Stand für Ablage oder Weitergabe | |
| mehrere Firmen, Standorte, wiederkehrende Einsätze und offene Bestätigungen | Fremdfirmenmanagement Software |
Eine Word-Datei bleibt sinnvoll, solange Verantwortliche die aktuelle Fassung, offene Punkte und Teilnehmende sicher im Blick behalten. Wenn Firmenstatus, Freigaben, Qualifikationen, Unterweisungen und Maßnahmen zusammenlaufen, schafft Fremdfirmenmanagement Software einen prüfbaren Prozess.
ArbeitsschutzPilot kann daraus Unterweisungsthemen, Zuweisungen an erfasste Personen, einen durch Owner oder Admins gepflegten Status und PDF-Nachweise abbilden. Ein Fremdfirmenportal, Einladungen und Self-Service-Bestätigungen sind derzeit nicht enthalten. Die digitale Prozessseite finden Sie unter Fremdfirmenmanagement Software.
Häufige Fehler bei Fremdfirmen-Unterweisungen
| Fehler | Bessere Lösung |
|---|---|
| gleiche Vorlage für jede Firma und Tätigkeit | Auftrag, Standort und Risiko sichtbar anpassen |
| keine klare verantwortliche Person | interne und externe Rolle mit Kontakt benennen |
| nur allgemeine Sicherheitsregeln | betriebliche Besonderheiten und Schnittstellen ergänzen |
| Firma bestätigt pauschal | tatsächlich eingesetzte Personen dem Stand zuordnen |
| Subunternehmen fehlen | Informationsweg und Nachweis bis zu deren Beschäftigten führen |
| Word-Datei ohne Version | Arbeitsstand, Freigabe und PDF eindeutig benennen |
| Änderungen während des Einsatzes werden nur mündlich geklärt | Arbeit unterbrechen, neu bewerten und Betroffene erneut unterweisen |
| Unterschrift ohne Verständniskontrolle | Rückfragen oder praktische Kontrolle dokumentieren |
Offizielle Quellen und fachliche Grenzen
Die Vorlage und diese Erläuterung wurden anhand folgender öffentlich zugänglicher Quellen geprüft:
- § 8 ArbSchG: Zusammenarbeit mehrerer Arbeitgeber
- § 12 ArbSchG: Unterweisung
- DGUV Information 215-830, Ausgabe Juli 2026
- BGHM: Unterweisungsformulare als anpassbare Praxishilfen
- BG RCI: Muster „Fremdfirmen im eigenen Betrieb“
Die BG RCI weist bei ihrem Muster ausdrücklich auf die notwendige Anpassung an die betrieblichen Verhältnisse hin. Dasselbe gilt für diese Word-Vorlage. Sie bietet Struktur, übernimmt aber nicht die Verantwortung des Arbeitgebers, die Koordination vor Ort oder die fachliche Beurteilung besonderer Gefährdungen.