Verbandbuch PDF kostenlos herunterladen

Für einen einzelnen Erste-Hilfe-Nachweis stehen diese beiden offiziellen Formulare zur Verfügung:

Beide Originaldateien waren am 2. September 2026 ohne Anmeldung abrufbar. Wir haben ihre Seiten, Papierformate und interaktiven Felder kontrolliert. Die Dateien stammen von den genannten Herausgebern. ArbeitsschutzPilot verkauft diese Vorlagen nicht und stellt sie nicht als eigene Entwicklung dar.

Falls ein Direktlink später geändert wird, finden Sie den DGUV-Bogen über die Fachseite zur Erste-Hilfe-Dokumentation. Die BGW-Veröffentlichungsseite zum Verbandbuch bietet neben dem Einzelformular eine längere Broschüre. Für einen einzelnen Vorgang brauchen Sie nicht jedes Mal die gesamte Broschüre auszudrucken.

Welche der beiden Vorlagen passt zum Einsatz?

Der DGUV-Bogen konzentriert sich auf die Erste-Hilfe-Aufzeichnung. Das BGW-Formular enthält weitere Felder, etwa für Tätigkeit, Erreichbarkeit und den Besuch einer durchgangsärztlichen Praxis. Mehr Felder bedeuten nicht, dass in jedem Betrieb mehr Daten erhoben werden müssen. Wählen Sie die Vorlage nach dem vorgesehenen Verfahren und prüfen Sie zusätzliche Angaben auf ihre Erforderlichkeit.

Entscheidung Worauf Sie bei den Originaldateien achten sollten
Ein einzelnes Blatt zum handschriftlichen Ausfüllen Beim DGUV-Bogen ist die erste Seite das eigentliche Formular. Die zweite Seite erklärt dessen Verwendung.
Zusätzlicher Platz für einen längeren Sachverhalt Beim BGW-Einzelformular gehört die zweite Seite zu den möglichen Ergänzungen des Falls.
Druck auf üblichem Büropapier Der DGUV-Bogen liegt in A4 vor. Beim BGW-Formular müssen A5-Ausgangsformat und gewählte Druckskalierung berücksichtigt werden.
Ausfüllen am Rechner Beide Dateien haben Formularfelder. Speichern und Drucken sollten trotzdem mit dem betrieblich verwendeten PDF-Programm geprüft werden.

Die unterschiedliche Jahreszahl ist kein automatisches Qualitätsurteil. Der DGUV-Bogen mit Stand 2023 wird weiterhin von der zuständigen Fachseite verlinkt. Prüfen Sie deshalb Herausgeber und aktuellen Bezugsweg, statt irgendeine Datei mit einer neueren Jahreszahl im Namen zu bevorzugen.

Für die allgemeine Frage, welche Ereignisse dokumentiert werden und wie ein sachlicher Eintrag aufgebaut ist, hilft der Verbandbuch-Ratgeber mit ausgefülltem Beispiel. Die folgenden Schritte behandeln speziell die Arbeit mit der PDF-Datei.

PDF am Computer ausfüllen und gespeichert kontrollieren

Eine sichtbare Eingabe ist noch kein Beleg, dass die gespeicherte Datei sie enthält. Bereiten Sie deshalb zuerst einen kleinen Test mit erfundenen Angaben vor. Medizinische Daten aus einem tatsächlichen Vorfall sind für einen Funktionstest nicht nötig.

  1. Originaldatei beziehen. Laden Sie die gewünschte Vorlage vom Herausgeber herunter und legen Sie eine unveränderte Blankofassung am vorgesehenen Ort ab. Verwenden Sie nicht den ausgefüllten Vorgang einer anderen Person als Kopiervorlage.
  2. Arbeitskopie öffnen. Nutzen Sie ein betrieblich freigegebenes PDF-Programm. Wenn die Browseransicht keine Eingaben annimmt, öffnen Sie die heruntergeladene Datei direkt im Programm. Ein zufälliger Online-Konverter sollte nicht der erste Ausweg für ein Dokument mit Gesundheitsangaben sein.
  3. Felder gezielt bearbeiten. Prüfen Sie beim Wechsel zwischen den Eingabefeldern, ob der Text in der richtigen Zeile steht. Ereignis und Hilfeleistung haben jeweils eigene Zeitangaben. Das aktuelle Datum des Rechners ist nicht zwangsläufig das Datum des Vorgangs.
  4. Unter eigenem Namen speichern. Wählen Sie einen eindeutigen Vorgangsbezug im geschützten Zielordner. Eine betriebliche Referenz kann die Zuordnung ermöglichen, ohne bereits im Dateinamen eine Verletzung offenzulegen. Die leere Masterdatei bleibt unverändert.
  5. Schließen und erneut öffnen. Öffnen Sie ausdrücklich die gerade gespeicherte Arbeitskopie. Kontrollieren Sie auch die letzten Zeilen langer Texte und gegebenenfalls Angaben auf der Ergänzungsseite. Ein noch offenes Eingabefenster ist für diesen Test nicht ausreichend.
  6. Darstellung mit Ausgabe vergleichen. Prüfen Sie anschließend die Druckvorschau oder den vorgesehenen Ausdruck. Erst wenn Inhalt und Zuordnung stimmen, verwenden Sie diesen Ablauf für tatsächliche Dokumentation.

Adobe beschreibt den Unterschied zwischen interaktiven und einfachen PDF-Formularen sowie das Speichern ausgefüllter Dateien. Ein sichtbares Formularlayout allein sagt noch nicht, welche Bearbeitungsfunktionen Ihr Anzeigeprogramm unterstützt. Unsere Dateiprüfung ersetzt deshalb keinen Test Ihrer konkreten Geräte und Programme.

Druckeinstellungen: vollständige Angaben statt leerer Kästchen

Wählen Sie den Druckbereich bewusst. Beim DGUV-Download können Sie für den einzelnen handschriftlichen Eintrag die Formularseite verwenden; die Hinweisseite sollte den beteiligten Personen separat bekannt sein. Beim BGW-Formular müssen ausgefüllte Ergänzungen mit ausgegeben werden. Eine pauschale Einstellung „nur erste Seite“ kann dort Angaben abschneiden.

Beachten Sie das tatsächliche Papierformat. Wird ein A5-Formular auf A4 gedruckt, kann es je nach Einstellung in Originalgröße auf dem größeren Blatt liegen oder vergrößert werden. Kontrollieren Sie die Vorschau und einen Probeausdruck auf lesbare Feldbezeichnungen, ausreichend Schreibraum und vollständige Ränder. Zwei unterschiedliche Fälle auf Vorder- und Rückseite desselben Blatts erschweren eine getrennte vertrauliche Behandlung und sollten vermieden werden.

In Acrobat steuert die Auswahl unter „Kommentare & Formulare“, welche Inhalte ausgegeben werden. Adobe erläutert die Druckoptionen: „Dokument“ umfasst Formular und Eingaben, „Dokument und Markierungen“ zusätzlich Kommentare. „Nur Formularfelder“ lässt den Formularhintergrund weg. Die passende Wahl hängt davon ab, ob Sie normale Felder oder zusätzliche Anmerkungen verwendet haben.

Prüfen Sie auch das Papier, nicht bloß den Bildschirm. Text, der im Feld nur durch Scrollen sichtbar wird, ist ein Anlass zur Kontrolle. Reicht der Platz nicht, verwenden Sie eine zugeordnete Ergänzung. Weder unlesbar kleine Schrift noch das Weglassen relevanter Tatsachen ist eine gute Platzsparlösung. Holen Sie einen Ausdruck mit personenbezogenen Angaben unmittelbar am Drucker ab.

Fachliche Angaben prüfen, ohne ein zweites Formular zu erfinden

Die DGUV-FAQ nennen die benötigten Angaben: betroffene Person, Hergang mit Zeit, Ort und Verletzung beziehungsweise Erkrankung, Zeugen sowie Art, Zeitpunkt und ausführende Person der Ersten Hilfe. Vergleichen Sie diese Informationen mit dem ausgefüllten Blatt. Ein Dokument kann technisch korrekt gespeichert und trotzdem inhaltlich unvollständig sein.

Schreiben Sie verständlich für jemanden, der nicht dabei war. Interne Kürzel wie „übliche Versorgung“ oder ein alleinstehendes „wie besprochen“ ersetzen keine nachvollziehbare Beschreibung. Bei unbekannten Angaben klären Sie die Lücke, soweit möglich; erfinden Sie keine Namen oder Uhrzeiten, nur damit ein Feld nicht leer bleibt. Aus einer leeren Zeugenzeile sollte später nicht fälschlich geschlossen werden, die Frage sei bereits geprüft worden.

Weitere Felder im BGW-Formular, etwa zur Erreichbarkeit, sind gezielt auf den betrieblichen Bedarf zu prüfen. Ein vorgesehenes Kontaktfeld ist keine Aufforderung, private Kontaktdaten auf Vorrat zu sammeln. Die medizinische Beurteilung eines Falls wird durch das Ausfüllen des Formulars ebenfalls nicht ersetzt. Für die zulässige Datenauswahl und Einsicht verweist die Vertiefung Verbandbuch Datenschutz auf die maßgeblichen Anforderungen.

Typische PDF-Fehler erkennen und beheben

Wenn ein Test scheitert, grenzen Sie den Fehler anhand einer leeren Vorlage und künstlicher Angaben ein. So vermeiden Sie, echte Einträge bei wiederholten Versuchen zu überschreiben oder an unbeteiligte Supportstellen weiterzugeben.

Beobachtung Sinnvoller nächster Prüfschritt
Felder lassen sich nicht anklicken Prüfen, ob die Originaldatei statt eines Screenshots oder Scans geöffnet ist; anschließend ein geeignetes lokales PDF-Programm verwenden.
Nach erneutem Öffnen fehlen Einträge Dateiname und Speicherort vergleichen. Möglicherweise wurde die Blankofassung erneut geöffnet oder die Arbeitskopie nicht mit den Eingaben gespeichert.
Gedruckte Angaben enden mitten im Satz Vorschau und Feldinhalt abgleichen; lange Inhalte auf eine eindeutig zugeordnete Ergänzung übernehmen.
Formularlinien fehlen im Ausdruck Ausgabeoption kontrollieren: „Nur Formularfelder“ kann den Hintergrund absichtlich auslassen.
Mehrere zusammengeführte Seiten zeigen denselben Namen Prüfen, ob beim Zusammenfügen identische Formularfeldnamen übernommen wurden; die einzelnen Falldateien zunächst getrennt erhalten.

Den letzten Fehler erklärt Adobe bei kopierten Formularfeldern: Gleich benannte Felder können denselben Inhalt übernehmen. Das ist ein guter Grund, nicht ungeprüft aus mehreren interaktiven Einzelformularen eine große Sammeldatei zu bauen. Eine Zusammenführung muss auf dem fertigen Ergebnis kontrolliert werden; eine passende Seitenzahl allein reicht nicht.

Auf gemeinsam genutzten Geräten verdient auch die automatische Vervollständigung Aufmerksamkeit. Adobe beschreibt, wie diese Funktion frühere Feldeingaben speichert und vorschlägt. Prüfen Sie die Einstellungen und den Umgang mit gespeicherten Vorschlägen im vorgesehenen Benutzerkonto. Eine unveränderte Blankodatei schützt nicht vor Angaben, die das Anzeigeprogramm zusätzlich vorhält.

Leere Formulare bereitstellen, fertige Nachweise getrennt abgeben

Organisieren Sie zwei verschiedene Wege: Beschäftigte müssen an unbeschriebene Formulare kommen; ausgefüllte Blätter müssen zur zuständigen geschützten Ablage gelangen. Die DGUV erläutert diesen Unterschied beim Vergleich von Meldeblock und gebundenem Verbandbuch. Abtrennbare Einzelseiten erleichtern die Trennung. Ein bereits beschriebenes Buch darf dagegen nicht offen für die nächste eintragende Person ausliegen.

Für die PDF-Vorlage bedeutet das: Halten Sie einen kleinen Blankovorrat am bekannten Ort bereit und benennen Sie den Abgabeweg. Eine kurze separate Anweisung kann beispielsweise den Empfangsort, eine Kontaktmöglichkeit und das Vorgehen außerhalb der Bürozeiten nennen. Sie sollte keine Daten vorheriger Fälle enthalten. Ein Umschlag kann die Übergabe schützen, muss aber an eine tatsächlich betreute Stelle gelangen.

Ergänzungsblätter benötigen einen eindeutigen Bezug zum Hauptblatt. Eine betriebliche Vorgangsreferenz und eine Seitenzählung können dabei helfen; eine bestimmte Nummernlogik ist dafür nicht vorgeschrieben. Trennen sich Seiten beim Drucken oder Transport, muss trotzdem erkennbar bleiben, welche zusammengehören. Kontrollieren Sie vor dem Abheften, ob eine im Text erwähnte Ergänzung tatsächlich vorhanden ist.

Auch die bearbeitete PDF-Datei bleibt schutzbedürftig, wenn ihr Inhalt bereits ausgedruckt wurde. Downloads, lokale Arbeitskopien und die verbindliche Ablage sollten nicht zufällig nebeneinander weiterleben. Legen Sie fest, welche Fassung aufbewahrt wird und wie zusätzliche Kopien behandelt werden. Die ausführliche Rechte- und Löschorganisation gehört in das Datenschutzverfahren, nicht in ein unkontrolliertes Freitextfeld der Vorlage.

Ein kurzer Formulartest vor der Freigabe

Dieser Testvorschlag dient der betrieblichen Vorbereitung. Er ist kein Bericht über einen echten Unfall und keine Behauptung, dass jede PDF-Anwendung gleich funktioniert.

Verwenden Sie eine Kopie der gewählten Vorlage und markieren Sie sie als „TEST, kein realer Vorgang“. Tragen Sie eine erfundene Referenz, unterschiedliche Zeitangaben und einen längeren neutralen Text ein. Nutzen Sie beim BGW-Formular auch die Ergänzungsseite. Speichern Sie die Datei, schließen Sie das Programm und lassen Sie eine berechtigte zweite Person die gespeicherte Fassung öffnen.

Diese Person prüft vier Ergebnisse: Sind die Angaben noch vorhanden? Stimmen die Zeitfelder? Ist das Ende des längeren Texts lesbar? Gehören Hauptblatt und Ergänzung nach dem Ausdruck erkennbar zusammen? Anschließend kontrollieren Sie, dass die Blankovorlage weiterhin leer ist. Lassen Sie Testunterlagen nicht als vermeintliche reale Fälle in die betriebliche Dokumentation eingehen.

Notieren Sie verwendete Vorlage, PDF-Programm, Datum und festgestellte Probleme. Bei einem Programmwechsel oder einer anders aufgebauten Vorlage wiederholen Sie die betroffenen Prüfschritte. Die Zahl erfolgreicher Downloads ist kein Ersatz für diesen Gebrauchstest: Er soll zeigen, dass der konkrete Weg bis zum abgelegten Nachweis funktioniert.

Vorlagenstand wechseln, vorhandene Nachweise erhalten

Führen Sie für den Blankovorrat einen einfachen Herkunftsnachweis: Herausgeber, Bezugsadresse, aufgedruckter Stand und Datum Ihrer betrieblichen Prüfung. Das verhindert, dass verschiedene unbeschriftete Dateien mit Namen wie „Verbandbuch_neu_final“ nebeneinander verteilt werden. Stimmen Sie einen geänderten Ablauf mit den Personen ab, die Formulare ausgeben oder entgegennehmen.

Unterscheiden Sie dabei veraltete leere Kopiervorlagen von bereits ausgefüllten Nachweisen. Neue Blankos können die alten im Vorrat ersetzen. Vorhandene Einträge werden dadurch aber nicht automatisch gelöscht, umgeschrieben oder nachträglich auf das neue Formular übertragen. Wenn bei einem Altvorgang etwas ergänzt werden muss, halten Sie die Ergänzung und ihre Zuordnung nachvollziehbar fest.

Die Pflicht zu vertraulichen, fünf Jahre verfügbaren Aufzeichnungen über jede Erste-Hilfe-Leistung folgt aus § 24 Absatz 6 DGUV Vorschrift 1. Ein geänderter Downloadlink oder ein neuer Formularstand hebt diese Anforderungen nicht auf. Regeln Sie die Fristen für ausgefüllte Unterlagen gesondert vom Austausch Ihrer Blankovorlagen.

Was ein PDF nicht übernimmt

Ein kostenloser Dokumentationsbogen kann für die Aufzeichnung verwendet werden. Er übernimmt aber keine automatische Ablagekontrolle, erinnert keine Vertretung und meldet keinen Arbeitsunfall allein durch das Speichern. Eine gegebenenfalls erforderliche Unfallanzeige ist nach den DGUV-Hinweisen zur Unfallanzeige ein eigener Vorgang. Die dafür vorgesehenen Schritte behandelt Arbeitsunfall melden.

Ebenso wenig ist der PDF-Download schon eine vollständig eingerichtete elektronische Dokumentation. Für die Umstellung mit geregeltem Eingang, Ersatzverfahren und späterem Zugriff nutzen Sie Digitales Verbandbuch. Wenn Sie konkrete Anwendungen beurteilen möchten, führt Verbandbuch Software zu den passenden Auswahlfragen. Diese Seite bleibt auf die Beschaffung und zuverlässige Verwendung der Vorlage konzentriert.

Redaktioneller Prüfstand: 2. September 2026. Die beiden Original-PDFs wurden heruntergeladen, auf Seiten und Formularfelder untersucht und vollständig gerendert betrachtet. Die Anleitung enthält eigene praktische Prüfvorschläge, keine Zertifizierung der Dateien oder Ihres betrieblichen Verfahrens. Medizinische Entscheidungen und die konkrete rechtliche Beurteilung bleiben davon unberührt.