Inhalt nicht nur einmal abhaken

Nach der Anschaffung verändert sich der Inhalt durch Verbrauch, beschädigte Verpackungen oder Ablaufdaten. Deshalb braucht der Betrieb einen wiederkehrenden Kontrollpunkt.

Die allgemeinen Pflichten zu Auswahl, Anzahl, Standort und DIN-Einordnung bündelt der Ratgeber Verbandkasten im Betrieb. Diese Seite bleibt auf die konkrete Füllung und Nachfüllung fokussiert.

  • kleinen und großen Verbandkasten unterscheiden
  • fehlende oder verbrauchte Materialien erfassen
  • Ablaufdaten und Verpackungszustand prüfen
  • Nachfüllung als Aufgabe dokumentieren

DIN-Frage mit Standort verbinden

Die passende Ausstattung hängt nicht nur von der Normbezeichnung ab. Wichtig ist, wo der Kasten hängt und welche Personen ihn im Notfall erreichen.

  • Standort und Arbeitsbereich notieren
  • Anzahl und Größe der Verbandkästen begründen
  • Beschilderung und Zugänglichkeit prüfen
  • Prüfung in Begehungsroutine aufnehmen

DIN 13157 und DIN 13169 unterscheiden

Für die Prüfung sollte klar sein, welcher Kasten an welchem Standort hängt. Kleine und große Verbandkästen haben unterschiedliche Materiallisten; ein falsches Nachfüllset macht die Kontrolle unzuverlässig.

  • Typ und DIN-Bezug je Standort festhalten
  • Prüfliste passend zum Kasten verwenden
  • Nachfüllset vor Bestellung abgleichen
  • Verbrauch nach Erste-Hilfe-Leistungen zeitnah ergänzen

Offizielle Quellen und Einordnung

DGUV-Hinweise zum Erste-Hilfe-Material und die DIN-Einordnung von Verbandkästen geben Orientierung. Die konkrete Ausstattung muss mit Arbeitsstätte, Gefährdung, Wegen und Organisation zusammen bewertet werden.

  • kleine und große Verbandkästen getrennt dokumentieren
  • Inhalt, Ablaufdaten und Verpackung regelmäßig prüfen
  • Nachfüllbedarf als Aufgabe mit Verantwortlichen führen
  • besondere Gefährdungen und Außenbereiche zusätzlich bewerten