Feuerwehr-Atemschutz ist mehr als ein Arzttermin

G26 ist im Feuerwehrkontext wichtig, aber nur ein Baustein. Atemschutzeinsatz braucht passende Ausrüstung, Ausbildung, Übung, Einsatzdokumentation und klare Review-Fristen.

  • Atemschutzgerät und Einsatzprofil erfassen
  • Ausbildung und Unterweisung nachhalten
  • ärztliche Einordnung und Frist dokumentieren
  • Übungen und reale Einsätze als Review-Anlass prüfen

G26.3 und Belastung

Bei schwerem Atemschutz wird häufig G26.3 genannt. Arbeitgeber, Träger oder Organisationen sollten keine eigenen medizinischen Grenzwerte festlegen, sondern den ärztlichen Prozess unterstützen.

  • Gerätedaten und Tragedauer bereitstellen
  • körperliche Einsatzanforderungen beschreiben
  • Ergebnisweg und Datenschutz klären
  • keine Belastungswerte oder Befunde speichern

Eignungsbeurteilung und Fristen bei der Feuerwehr

Bei Feuerwehren ist zusätzlich zur arbeitsmedizinischen Vorsorge die Eignungsbeurteilung für besonders belastende Tätigkeiten wichtig. Die frühere G26.3-Nummerierung ist in den DGUV Empfehlungen durch die Bezeichnung “Eignungsbeurteilung Atemschutzgeräte” abgelöst worden; die alte Bezeichnung bleibt aber im Sprachgebrauch verbreitet.

  • Eignungsbescheinigung vor Einsatz unter schwerem Atemschutz organisieren
  • regelmäßige Nachuntersuchungsfristen nach Feuerwehr-Regelwerk beachten
  • bei Zweifeln an der Eignung eine vorzeitige Prüfung auslösen
  • Vorsorge und Eignung im Zweck, aber nicht zwingend im Terminweg vermischen

Kosten und Zuständigkeit

Gerade bei freiwilliger Feuerwehr, kommunalen Trägern oder Dienstleistern sollten Kosten, Terminweg und Verantwortlichkeiten vorab geklärt werden.

  • beauftragende Stelle festlegen
  • Rechnungs- und Nachweisweg trennen
  • Ausfallzeit und Terminfenster planen
  • Wiederholungen und Fristen im Kalender führen

ArbeitsschutzPilot nutzen

ArbeitsschutzPilot kann Atemschutzstatus, Unterweisung, Ausrüstung, Terminstatus und Review verknüpfen. Medizinische Details bleiben außerhalb des Systems.