Elektrostatische Zündgefahr getrennt führen

Elektrostatische Aufladung ist ein spezieller Zündquellen-Intent. Die Dokumentation sollte daher nicht nur allgemein von Zündquellen sprechen, sondern Material, Tätigkeit und Ableitmaßnahmen sichtbar machen.

  • betroffene Arbeitsbereiche und Tätigkeiten beschreiben
  • relevante Materialien, Behälter oder Fördervorgänge erfassen
  • Ableitfähigkeit, Erdung oder Potentialausgleich dokumentieren
  • Prüfungen und Unterweisungen verknüpfen

Review bei Material- und Prozessänderung

Änderungen an Gebinden, Schläuchen, Böden, Kleidung, Reinigungsverfahren oder Stoffen können die elektrostatische Bewertung beeinflussen.

  • Produkt- und Materialwechsel als Review-Anlass markieren
  • Prüfberichte und Messwerte versioniert ablegen
  • Verantwortliche für Kontrollen festlegen
  • Beschäftigte zu konkreten Verhaltensregeln unterweisen

Quellen und Grenzen bei trgs 727

Die Inhalte orientieren sich an offiziellen Arbeitsschutzquellen und an der Produktlogik von ArbeitsschutzPilot. Rechtliche oder fachliche Aussagen werden bewusst vorsichtig formuliert: Die Software unterstützt Dokumentation, ersetzt aber keine Beratung, keine behördliche Auskunft und keine Prüfung vor Ort.

  • BAuA TRGS 727 als Quelle für elektrostatische Aufladungen
  • TRGS 723 als angrenzender Rahmen für Zündquellenvermeidung
  • fachkundige Prüfung bei Ableitfähigkeit, Erdung, Materialien und Ex-Bereichen
  • keine Garantie auf Vollständigkeit oder rechtliche Konformität