Unterweisung Arbeitsschutz Vorlage: direkt zum Muster
Eine brauchbare Vorlage bildet nicht nur die Anwesenheit ab. Sie führt vom konkreten Unterweisungsanlass über Gefährdungen und Schutzmaßnahmen bis zur Verständnisprüfung und dokumentierten Nachholung. Der folgende Aufbau lässt sich in ein Textdokument, Formular oder Unterweisungssystem übertragen.
Direkt herunterladen: Unterweisung Arbeitsschutz Vorlage als Word oder als PDF. Das neunseitige Arbeitsbuch ist kostenlos, editierbar und ohne Registrierung verfügbar.

Kurzantwort: Eine belastbare Vorlage verbindet vier Schritte: Anlass und Geltungsbereich festlegen, Gefährdungen und Schutzmaßnahmen konkretisieren, Wissen oder sichere Ausführung prüfen und den Abschluss mit Teilnehmerstatus, offenen Maßnahmen sowie Folgetermin dokumentieren. Ein reines Unterschriftenblatt deckt diesen Ablauf nicht ab.
Wer zuerst zwischen Gefährdungsbeurteilung, Unterweisung, Betriebsanweisung und Nachweis wählen muss, startet im Verzeichnis Arbeitsschutz Vorlagen. Diese Seite behandelt ausschließlich die Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation einer einzelnen Arbeitsschutz-Unterweisung.
| Teil | Zweck | Ergebnis |
|---|---|---|
| Grunddaten | Anlass, Tätigkeit und betroffene Personen festlegen | eindeutiger Geltungsbereich |
| Fachinhalt | Gefährdungen, Maßnahmen und Verhalten beschreiben | tätigkeitsbezogene Unterweisung |
| Durchführung | Methode, Fragen und Praxis einplanen | nachvollziehbare Vermittlung |
| Nachweis | Teilnahme, offene Punkte und Folgetermin festhalten | prüfbarer Abschlussstand |
Datenstand: 6. August 2026. Vor der Verwendung sind die aktuelle Gefährdungsbeurteilung, die Regeln des zuständigen Unfallversicherungsträgers und das für die Tätigkeit geltende Fachrecht zu prüfen.
Was in der 9-seitigen Vorlage enthalten ist
Das Arbeitsbuch führt nicht nur zu einem abschließenden Beleg. Es hält auch die fachlichen Entscheidungen fest, aus denen eine verständliche und tätigkeitsbezogene Unterweisung entsteht.
| Seite | Inhalt | Arbeitsergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Schnellstart und Versionsdaten | freigegebener Arbeitsstand |
| 2 | Geltungsbereich, Anlass und Quellen | eindeutig abgegrenzte Unterweisung |
| 3 | Lernziele und Ablaufplan | prüfbare Wissens- und Handlungsziele |
| 4 | Vermittlung, Dialog und Praxis | tatsächlich verwendete Inhalte und Methoden |
| 5 | Verständnis, Wirksamkeit und Maßnahmen | festgehaltene Ergebnisse statt bloßer Anwesenheit |
| 6 | Teilnehmende und Nachholung | transparenter Status für anwesende und offene Personen |
| 7 | Abschluss, Wiederholung und Version | nachvollziehbare Ablage und nächste Prüfung |
| 8 | ausgefülltes Hubwagen-Beispiel | Orientierung für konkrete Formulierungen |
| 9 | offizielle Prüfgrundlagen | direkte Links zur Rechts- und Praxisprüfung |
Die Word-Datei ist für die betriebliche Anpassung vorgesehen. Die PDF-Fassung dient als stabile Ansicht und kann nach inhaltlicher Freigabe als Ausgangspunkt für einen archivierten Stand genutzt werden. Beide Dateien sind redaktionelle Arbeitshilfen, keine amtlichen Formulare und keine Rechtsberatung.
Ausfüllbares Muster zum Kopieren
Das Muster ist absichtlich themenneutral. Inhalte zu Gefahrstoffen, Maschinen, persönlicher Schutzausrüstung oder Brandschutz müssen aus der jeweiligen Gefährdungsbeurteilung und dem einschlägigen Regelwerk ergänzt werden.
1. Grunddaten und Anlass
- Unternehmen, Standort: [eintragen]
- Thema der Unterweisung: [eintragen]
- Arbeitsbereich oder konkrete Tätigkeit: [eintragen]
- Zielgruppe: [Rolle, Team, Schicht oder Personenkreis]
- Anlass: [Einstellung, neue Aufgabe, neues Arbeitsmittel, neue Technologie, geänderte Gefährdung, Unfall, Wiederholung]
- Termin, Ort und geplante Dauer: [eintragen]
- Unterweisende Person und Funktion: [eintragen]
- Verwendete Fassung: [Dokumentname, Versionsnummer, Freigabedatum]
2. Gefährdungen und Schutzmaßnahmen
- Gefährdungen und Belastungen: [konkrete Situationen statt allgemeiner Schlagwörter]
- Technische Schutzmaßnahmen: [eintragen]
- Organisatorische Schutzmaßnahmen: [eintragen]
- Persönliche Schutzmaßnahmen und PSA: [eintragen]
- Sicheres Verhalten im Normalbetrieb: [eintragen]
- Verhalten bei Störung, Unfall und Notfall: [eintragen]
- Verwendete Betriebsanweisungen oder Herstellerangaben: [Titel und Version]
- Betriebliche Ansprechpartner und Meldewege: [eintragen]
3. Durchführung und Wirksamkeitskontrolle
- Methode: [Gespräch, Demonstration, Übung, Rundgang, digitales Modul]
- Praxisanteil: [was gezeigt oder selbst ausgeführt wird]
- Rückfragen der Beschäftigten: [Frage und Antwort dokumentieren]
- Verständnischeck: [Rückfrage, Demonstration, Kurztest oder Beobachtung]
- Ergebnis: [verstanden, erneut erklärt, praktische Nachschulung erforderlich]
- Vereinbarte Maßnahmen: [Aufgabe, verantwortliche Person, Termin]
4. Nachweis und Nachholung
- Tatsächlich behandelte Inhalte: [Abweichungen vom Entwurf festhalten]
- Teilnehmende: [vollständiger Name und Status]
- Abwesende oder offene Personen: [Nachholbedarf]
- Bestätigung oder Unterschrift: [nur nach betrieblicher und rechtlicher Prüfung]
- Nachholtermin: [eintragen]
- Nächste Prüfung oder Wiederholung: [Datum oder Auslöser]
- Ablageort und finaler Dateistand: [eintragen]
Was ist gesetzlich vorgegeben?
Es gibt keine einzige gesetzliche Liste universeller Formularfelder. Der Inhalt der Vorlage ergibt sich aus mehreren Ebenen. Die Trennung verhindert, dass eine Unterschriftenliste fälschlich als vollständige Unterweisung behandelt wird.
| Grundlage | Vorgabe für die Unterweisung | Bedeutung für die Vorlage |
|---|---|---|
| § 12 ArbSchG | ausreichend und angemessen, während der Arbeitszeit, auf Arbeitsplatz oder Aufgabenbereich ausgerichtet; bestimmte Anlässe und Anpassung an die Gefährdungsentwicklung | Tätigkeit, Zielgruppe, Anlass, Inhalt und Zeitpunkt eindeutig erfassen |
| § 4 DGUV Vorschrift 1 | Gefährdungen und Maßnahmen verständlich vermitteln, erforderlichenfalls und mindestens jährlich wiederholen, Durchführung dokumentieren | Gefährdungen, Maßnahmen, Verständlichkeit, Wiederholung und Nachweis abbilden |
| DGUV Regel 100-001 | keine allgemeine Vorgabe für eine bestimmte Dokumentationsform oder Unterschrift; betriebliche Anpassung des Musters | Formularform und Bestätigung passend zum Fachrecht festlegen |
| tätigkeitsbezogenes Fachrecht | kann zusätzliche Inhalte, Intervalle, schriftliche Angaben oder Unterschriften verlangen | vor Freigabe eine Rechtsgrundlagen- und Versionsprüfung ergänzen |
Was gehört in die jährliche Unterweisung und ist sie Pflicht?
Ja. § 4 DGUV Vorschrift 1 verlangt, dass die Unterweisung erforderlichenfalls, mindestens aber einmal jährlich wiederholt und dokumentiert wird. Inhaltlich gehören nicht pauschal dieselben Standardfolien in jeden Termin: Maßgeblich sind die aktuellen Tätigkeiten, Gefährdungen, Schutzmaßnahmen, Störungen, Notfälle und beobachteten Verständnis- oder Verhaltenslücken der Zielgruppe.
Die im Juni 2025 aktualisierte DGUV Regel 100-001 stellt ausdrücklich klar, dass es nicht nur eine jährliche Gesamtunterweisung gibt. Themen dürfen risikobezogen über das Jahr verteilt werden; auslösend bleiben außerdem Einstellung, Aufgabenänderung, neue Arbeitsmittel oder Technologien sowie eine veränderte Gefährdung. Spezialvorschriften können weitere Anlässe, Inhalte oder kürzere Fristen vorgeben.
Muss die Vorlage eine Unterschrift enthalten?
Eine Unterschrift ist kein allgemeiner Ersatz für eine wirksame Unterweisung. Laut DGUV Regel 100-001 schreibt DGUV Vorschrift 1 weder eine bestimmte Form der Dokumentation noch pauschal Unterschriften vor. Andere Vorschriften können strengere Anforderungen enthalten. Deshalb sollte das Feld als prüfbare Option geführt und nicht ohne Rechtsgrundlage als universelle Pflicht bezeichnet werden.
Wie schreibe ich eine Unterweisung?
Eine Unterweisung wird vom sicheren Arbeitsergebnis her geschrieben: Beschäftigte sollen nach dem Termin eine konkrete Gefahr erkennen, die passende Schutzmaßnahme nennen und den sicheren Ablauf ausführen können. Daraus folgen Lernziel, Inhalt, Methode, Verständnischeck und Nachweis. Allgemeine Gesetzestexte oder kopierte Folien allein ergeben noch keine tätigkeitsbezogene Unterweisung.
Beispielagenda für eine 20-minütige Unterweisung
Eine feste gesetzliche Mindestdauer gibt es nicht. Der folgende Ablauf ist ein Planungsbeispiel für ein eng abgegrenztes Thema. Bei komplexen Arbeitsmitteln, Gefahrstoffen, PSA gegen Absturz oder umfangreichen Übungen muss mehr Zeit eingeplant oder das Thema aufgeteilt werden.
| Phase | Beispielzeit | Leitfrage | Methode und Eintrag in der Vorlage |
|---|---|---|---|
| Anlass und Ziel | 2 Minuten | Warum sprechen wir heute darüber? | konkrete Tätigkeit, Zielgruppe und Lernziel nennen |
| Gefährdung | 4 Minuten | Wo und wie kann etwas schiefgehen? | reale Situation, Bild oder Arbeitsmittel zeigen |
| Schutzmaßnahmen | 5 Minuten | Was ist vor, während und nach der Arbeit zu tun? | sichere Handlung erklären und begründen |
| Demonstration oder Übung | 4 Minuten | Kann die Handlung sicher ausgeführt werden? | vormachen, ausführen lassen, Abweichung korrigieren |
| Verständnischeck | 3 Minuten | Woran erkenne ich, dass der Inhalt verstanden wurde? | Rückfrage, Kurztest, Teach-back oder Praxischeck dokumentieren |
| Abschluss | 2 Minuten | Was bleibt offen und wann wird erneut geprüft? | Teilnehmende, offene Maßnahmen, Nachholung und Folgetermin erfassen |
Fünf Fragen als 60-Sekunden-Qualitätscheck
Vor der Freigabe sollte die unterweisende Person jede Frage mit einem konkreten Eintrag beantworten können:
- Thema: Ist genau eine Tätigkeit, Situation oder klar abgegrenzte Regel beschrieben?
- Zielgruppe: Ist erkennbar, wer betroffen ist und welches Vorwissen berücksichtigt wurde?
- Sicheres Verhalten: Können Beschäftigte sagen oder zeigen, was sie konkret tun müssen?
- Test: Ist festgelegt, wie Verständnis oder sichere Ausführung geprüft wird?
- Nachweis: Sind Version, tatsächliche Inhalte, Teilnehmerstatus, offene Punkte und Wiederholung nachvollziehbar?
In 7 Schritten mit der Vorlage unterweisen
Die Vorlage funktioniert am besten als Arbeitsablauf, nicht als Formular am Ende des Termins.
- Anlass bestimmen: Klären, warum jetzt unterwiesen wird und welche Personen vor Tätigkeitsaufnahme erreicht werden müssen.
- Gefährdungsbeurteilung auswerten: Relevante Arbeitsschritte, Gefährdungen, Maßnahmen und verbleibende Risiken auswählen.
- Lernziel festlegen: Beschreiben, was Beschäftigte nach der Unterweisung wissen und praktisch können sollen.
- Inhalte anpassen: Sprache, Vorwissen, Arbeitsplatz, Schicht, Arbeitsmittel und betriebliche Regeln berücksichtigen.
- Unterweisung durchführen: Gefahren zeigen, Maßnahmen begründen, sicheres Verhalten demonstrieren und Fragen zulassen.
- Verständnis prüfen: Beschäftigte erklären oder zeigen lassen, wie sie in der konkreten Situation handeln.
- Abschluss dokumentieren: Behandelte Inhalte, Teilnehmende, offene Personen, Maßnahmen, Version und Folgetermin festhalten.
Der vollständige Prozess mit Verantwortlichkeit und Unterweisungsarten steht unter Unterweisung Arbeitsschutz. Die rechtliche Vertiefung behandelt Unterweisung nach § 12 Arbeitsschutzgesetz.
Pflichtfelder als Prüfmatrix
Diese Matrix zeigt, welche Nachweislücke jedes Feld vermeiden soll.
| Feld | Prüffrage | Typische Lücke |
|---|---|---|
| Anlass | Was hat die Unterweisung ausgelöst? | nur „jährlich“ angekreuzt, obwohl sich die Tätigkeit geändert hat |
| Tätigkeit und Arbeitsbereich | Für welche konkrete Arbeit galt der Inhalt? | allgemeine Folien ohne Arbeitsplatzbezug |
| Zielgruppe | Wer musste erreicht werden? | Leiharbeit, neue Beschäftigte oder Schichten fehlen |
| Gefährdungen | Welche konkreten Situationen wurden erklärt? | Schlagwortliste ohne Handlungssituation |
| Schutzmaßnahmen | Was muss technisch, organisatorisch oder persönlich getan werden? | nur Verbote, keine umsetzbare Anweisung |
| Störung und Notfall | Wie wird bei Abweichung gehandelt und gemeldet? | Normalbetrieb erklärt, Notfallweg offen |
| Unterlagen und Version | Welche Betriebsanweisung, Folie oder Anleitung galt? | später nicht mehr feststellbarer Inhaltsstand |
| Verständnischeck | Woran wurde erkennbar, dass der Inhalt verstanden wurde? | Teilnahme mit Lernerfolg verwechselt |
| Teilnehmerstatus | Wer nahm teil und wer muss nachholen? | Abwesende verschwinden in der Sammelliste |
| Folgetermin | Wann wird wegen Frist, Änderung oder Beobachtung erneut geprüft? | starrer Jahrestermin ohne Anlassbezug |
Word, PDF, PowerPoint oder digital?
Die Formate erfüllen verschiedene Aufgaben. Ein einziges Dokument sollte nicht gleichzeitig Entwurf, Präsentation und unveränderter Nachweis sein.
| Format | Geeignet für | Nicht ausreichend als |
|---|---|---|
| Word | Bearbeitung, Abstimmung und betriebliche Anpassung | unveränderbarer Abschlussstand |
| PowerPoint | Visualisierung, Gesprächsführung und Bildbeispiele | Teilnehmer- und Nachholnachweis |
| freigegebene Fassung und archivierter Nachweis | laufende Bearbeitung | |
| digitales System | Versionen, Zielgruppen, Status, Erinnerungen und Auswertung | fachlicher Ersatz für Gefährdungsbeurteilung oder Unterweisung |
Für bearbeitbare Dokumente führt Unterweisung Vorlage Word weiter. Der Abschlussstand gehört zu Unterweisung Arbeitssicherheit Vorlage PDF. Eine kostenlose Startdatei wird unter Unterweisung Arbeitsschutz Vorlage kostenlos eingeordnet.
Offizielle Vorlagen und Hilfen im Vergleich
Die führenden Suchergebnisse lösen unterschiedliche Teile der Aufgabe. Der Vergleich hilft, eine passende offizielle Grundlage zu wählen, ohne ein Formular ungeprüft zu übernehmen.
Die BGHM und die BG BAU bieten besonders kompakte Formulare für den dokumentierten Abschluss. Die VBG beschreibt den Ablauf von der Vorbereitung bis zur Erfolgskontrolle ausführlicher. Das hier bereitgestellte Arbeitsbuch verbindet beide Perspektiven: fachliche Vorbereitung, aktive Vermittlung, Verständnis- oder Praxischeck, Teilnehmerstatus, offene Maßnahmen, Wiederholungsanlässe und Version stehen in einer zusammenhängenden Datei. Der Vorteil ist der durchgängige Arbeitsprozess, nicht eine höhere rechtliche Verbindlichkeit.
| Anbieter | Was bereitgestellt wird | Wofür es besonders nützlich ist | Was der Betrieb ergänzen muss |
|---|---|---|---|
| BGHM | Word-Nachweise nach DGUV Vorschrift 1, GefStoffV und JArbSchG sowie viele Themenformulare | bearbeitbare Formulare und Auswahl nach Rechtsbereich | konkrete Tätigkeit, aktuelle Gefährdung, betriebliche Maßnahmen und Versionsführung |
| BG BAU | allgemeines Dokumentationsmuster als DOC und PDF | kompakter Nachweis für Bauunternehmen | thematische Vorbereitung, Verständnischeck und Nachholprozess |
| VBG | Planungshilfen, Ablauf, Basisformular und Branchenmaterial | Gesprächsführung, Durchführung und Erfolgskontrolle | Übertragung auf den eigenen Arbeitsplatz |
| BGN | thematische Kurzgespräche und Unterweisungskarten | konkrete Gefährdungen in Nahrungsmittel- und Gastgewerbebetrieben | betriebliche Auswahl, Teilnehmernachweis und Version |
| BG ETEM | Leitfaden für Vorgesetzte mit Ablauf, Anlässen, Erfolgskontrolle und Kopiervorlage | Vorbereitung durch Führungskräfte | Anpassung an Branche, Tätigkeit und zuständige Unfallversicherung |
Die offiziellen Formulare sind keine konkurrierenden Rechtsnormen. Maßgeblich bleiben die für den Betrieb geltenden Vorschriften und die konkrete Gefährdungsbeurteilung.
Ausgefülltes Kurzbeispiel
Das Beispiel zeigt die notwendige Konkretheit. Es ist keine fertige Fachunterweisung und muss auf den Betrieb übertragen werden.
| Feld | Beispiel „manueller Hubwagen im Wareneingang“ |
|---|---|
| Anlass | neuer Mitarbeiter vor der ersten Nutzung |
| Gefährdungen | Fußverletzung, Quetschen an Engstellen, Kollision, ungesicherte Last |
| Maßnahmen | Sicherheitsschuhe, freie Verkehrswege, Sichtprüfung, Tragfähigkeit beachten, Last absenken |
| Praxis | Last aufnehmen, kontrolliert fahren, an vorgesehener Stelle absetzen |
| Verständnischeck | Beschäftigter erklärt die Sichtprüfung und demonstriert sicheres Abstellen |
| Nachweis | Name, Termin, verwendete Betriebsanweisung, Ergebnis, offene Frage und nächste Prüfung |
Ein Beispiel darf nur veranschaulichen, wie ein Feld ausgefüllt wird. Die tatsächlichen Inhalte kommen aus der Gefährdungsbeurteilung und den betrieblichen Arbeitsbedingungen.
Häufige Fehler in Unterweisungsvorlagen
- Unterschriftenliste ohne Inhalt: Es bleibt unklar, welche Gefährdungen und Maßnahmen vermittelt wurden.
- Einheitsvorlage für alle Tätigkeiten: Arbeitsplatz, Arbeitsmittel und Zielgruppe fehlen.
- Nur Kalendertermin statt Anlass: Änderungen und neue Beschäftigte werden zu spät erfasst.
- Keine Versionsangabe: Nachträglich ist nicht feststellbar, welche Unterlage galt.
- Teilnahme ohne Verständnisprüfung: Anwesenheit wird mit sicherem Verhalten gleichgesetzt.
- Abwesende ohne Nachholtermin: Die Dokumentation zeigt eine Lücke, steuert sie aber nicht.
- Fachrecht nicht geprüft: Zusätzliche Inhalte oder kürzere Intervalle werden übersehen.
- Unverständliche Sprache: Fachbegriffe, Sprachbarrieren oder fehlende Praxis verhindern die Anwendung.
Verständlich und praktisch unterweisen
§ 12 ArbSchG verlangt eine ausreichende und angemessene Unterweisung; § 4 DGUV Vorschrift 1 fordert die verständliche Vermittlung der relevanten Regeln. Die Vorlage sollte deshalb nicht nur den Inhalt, sondern auch die gewählte Vermittlung festhalten.
- kurze Sätze und erklärte Fachbegriffe verwenden
- Bilder, Arbeitsmittel und den realen Arbeitsplatz einbeziehen
- bei Sprachbarrieren geeignete Sprachunterstützung organisieren
- kritische Handgriffe zeigen und selbst ausführen lassen
- Rückfragen und beobachtete Unsicherheiten dokumentieren
- Inhalte nach Unfall, Beinaheereignis oder Verfahrensänderung prüfen
Die BGN empfiehlt bei Sprachbarrieren unter anderem einfache Sprache, kleine Gruppen, Rückfragen, Wiederholungen, geeignete Medien und verfügbare Übersetzungen. Diese Punkte lassen sich in den Feldern zu Zielgruppe, Methode und Verständnischeck nachvollziehbar festhalten.
Welche Seite gehört zu welcher Suchabsicht?
Eine klare Zuordnung schützt die Inhalte des Clusters vor unnötiger Überschneidung.
| Bedarf | Passende Seite |
|---|---|
| eine einzelne Arbeitsschutz-Unterweisung planen | diese Vorlage |
| allgemeine Pflicht, Ablauf und Verantwortlichkeit verstehen | Unterweisung Arbeitsschutz |
| mehrere Themen als Vorlagenpaket verwalten | Arbeitsschutz Unterweisungen Vorlagen |
| Word-Datei bearbeiten und versionieren | Unterweisung Vorlage Word |
| PDF-Abschlussstand erstellen | Unterweisung Arbeitssicherheit Vorlage PDF |
| kostenlose Startvorlage prüfen | Unterweisung Arbeitsschutz Vorlage kostenlos |
| nur den abgeschlossenen Beleg strukturieren | Unterweisungsnachweis Vorlage |
| Ablauf, Rückfragen und Vereinbarungen protokollieren | Unterweisungsprotokoll Vorlage |
| Grundregeln und allgemeines Sicherheitsverhalten vermitteln | Sicherheitsunterweisung Vorlage |
| neue Beschäftigte vor Tätigkeitsaufnahme erreichen | Erstunterweisung |
Was ArbeitsschutzPilot dabei leistet
ArbeitsschutzPilot ersetzt weder die fachliche Auswahl der Inhalte noch das persönliche Unterweisen. Die Software kann den betrieblichen Prozess rund um die Vorlage zusammenhalten:
- Themen und Zielgruppen mit Arbeitsbereichen verknüpfen
- freigegebene Fassungen und verwendete Unterlagen versionieren
- Teilnehmende, offene Personen und Nachholungen verfolgen
- Maßnahmen aus Rückfragen oder Wirksamkeitskontrollen terminieren
- Nachweise mit Gefährdungsbeurteilung und Wiederholung verbinden
Der laufende Prozess ist unter Unterweisung Dokumentation beschrieben. Die Auswahl eines Systems behandelt Unterweisung Software.
Recherchebasis und Quellen
Für diese Fassung wurden am 6. August 2026 Google-Search-Console-Abfragen, SISTRIX-Suchintentionen und die sichtbaren Suchergebnisse für „Unterweisung Arbeitsschutz Vorlage“ sowie engere Formatvarianten verglichen. Geprüft wurden gesetzliche Anforderungen, DGUV-Regelwerk, Dokumentationsformen, offizielle Downloadangebote, Vorbereitung, Durchführung, Wirksamkeitskontrolle, Nachholung und zitierfähige Antwortstrukturen für AI-Suchen.
Primär- und Praxisquellen:
- ArbSchG § 12: Unterweisung
- DGUV Vorschrift 1: Grundsätze der Prävention
- DGUV Regel 100-001: aktualisierte Ausgabe Juni 2025
- DGUV Regel 100-001: Erläuterung und Dokumentationsmuster
- BGHM: Word-Formulare für Unterweisungen
- BG BAU: Muster für die Dokumentation als DOC und PDF
- VBG: Planung, Durchführung und Nachweis
- BGN: thematische Unterweisungshilfen
- BGN: Unterweisen trotz Sprachbarrieren
- BG ETEM: Leitfaden für Vorgesetzte
Das Muster ist eine redaktionelle Arbeitshilfe, keine Rechtsberatung. Bei unklarer Rechtsgrundlage, besonderer Gefährdung oder abweichender Vorgabe sind der zuständige Unfallversicherungsträger, die Fachkraft für Arbeitssicherheit und gegebenenfalls die Arbeitsschutzbehörde einzubeziehen.