Verhalten im Brandfall Aushang direkt herunterladen

Kostenloser Download: Verhalten im Brandfall Aushang als Word oder als PDF. Beide Dateien passen auf eine A4-Seite, sind ohne Registrierung verfügbar und haben den geprüften Quellenstand vom 11. August 2026.

Kurzantwort: Ein wirksamer Brandfall-Aushang zeigt in Sekunden, was zuerst zu tun ist und welche Angaben nur für diesen Standort gelten. Unsere Vorlage ordnet die Schritte als Brand melden, Menschen in Sicherheit bringen und Löschversuch nur ohne Eigengefährdung. Vor dem Aushang müssen Alarmweg, Adresse, Sammelstelle, örtliche Besonderheiten und Freigabe ergänzt werden.

Die Word-Datei ist die bearbeitbare Arbeitsfassung. Das PDF zeigt das feste Druckbild und erleichtert die Prüfung. Beide Fassungen sind redaktionelle Arbeitshilfen, keine amtlichen Formulare und keine Rechtsberatung. Sie geben insbesondere keine Konformitätszusage nach DIN 14096.

Was die Ein-Seiten-Vorlage enthält

Die Datei trennt universelle Handlungslogik von betrieblichen Angaben. Dadurch ist sofort sichtbar, welche Felder vor der Freigabe noch geprüft werden müssen.

Abschnitt Inhalt Betriebliche Entscheidung
Kopf Objekt oder Gebäude sowie Bereich oder Etage Geltungsbereich eindeutig benennen
1. Brand melden Handfeuermelder, Hausalarm, interner Meldeweg und Notruf 112 tatsächlich nutzbaren Alarmweg auswählen
2. In Sicherheit bringen warnen, unterstützen, Türen schließen, Fluchtwege und Sammelstelle Hilfeorganisation und Aufzugregel festlegen
3. Löschversuch erst alarmieren, Rückweg freihalten, nur geeignete Einrichtungen nutzen Grenzen aus Unterweisung und Gefährdung ableiten
Standortfelder Objektadresse, Sammelstelle und interner Kontakt konkrete, getestete Angaben eintragen
Dokumentsteuerung Version, Freigabe und Aushangort gültige Fassung nachvollziehbar machen

Das Layout ist bewusst kurz. Ausführliche Zuständigkeiten, Brandschutzmaßnahmen oder Rettungswege gehören in die jeweils dafür vorgesehenen Dokumente und in die Brandschutz-Unterweisung, nicht als Kleingedrucktes auf einen Alarm-Aushang.

Diese Angaben müssen vor dem Aushang stimmen

Eine schöne Vorlage mit falscher Sammelstelle ist schlechter als ein schlichtes, geprüftes Blatt. Gehen Sie deshalb jedes variable Feld am tatsächlichen Aushangort durch.

1. Objekt, Bereich und Adresse

Benennen Sie Gebäude und Bereich so, wie Beschäftigte, Empfang, Leitstelle und Feuerwehr sie verstehen. Für den Notruf braucht es die vollständige Objektadresse und gegebenenfalls Zufahrt, Gebäudeteil oder interne Ortsbezeichnung. Eine Firmenzentrale im Dokumentkopf reicht bei mehreren Standorten nicht.

2. Alarmierung und erreichbarer Notruf

Markieren Sie nur den tatsächlich vorhandenen Weg: Handfeuermelder, Hausalarm oder interner Meldeweg. Prüfen Sie praktisch, ob die 112 aus der betrieblichen Telefonanlage direkt oder erst nach einer Amtskennziffer erreichbar ist. Die Vorlage fordert diese Prüfung ausdrücklich, statt einen funktionierenden externen Ruf zu unterstellen.

3. Sammelstelle und Unterstützung

Die Sammelstelle muss zur aktuellen Evakuierungsorganisation passen und sicher erreichbar sein. Legen Sie fest, wie hilfsbedürftige Personen unterstützt werden, wie Vollständigkeit festgestellt wird und wer Informationen an die Einsatzkräfte übergibt. Individuelle Rettungsaufgaben dürfen nicht erst während des Brandes improvisiert werden.

4. Fluchtwege, Türen und Aufzüge

Vergleichen Sie die Formulierung mit dem aktuellen Flucht- und Rettungsplan. Aufzüge werden nur dann ausdrücklich als nicht zu benutzen markiert, wenn die Aussage für den Standort fachlich stimmt. Sonderkonzepte, Feuerwehraufzüge oder besondere Evakuierungslösungen benötigen eine objektspezifische Bewertung.

5. Löschversuch und Eigengefährdung

Ein Löschversuch kommt erst nach Alarmierung und Sicherung von Personen infrage. Er setzt ein geeignetes, vorhandenes Löschmittel, eine Einweisung, einen freien Rückweg und eine ohne Eigengefährdung beherrschbare Situation voraus. Bei Rauch, schneller Brandausbreitung oder Unsicherheit gilt: zurückziehen und Einsatzkräfte einweisen.

6. Version, Freigabe und Aushangort

Tragen Sie Versionsstand, fachliche Freigabe und den konkreten Aushangort ein. So lässt sich bei einer Änderung feststellen, welche Exemplare ersetzt werden müssen. Ein Dateiname auf einem Netzlaufwerk belegt nicht, dass an jedem Standort die aktuelle Fassung hängt.

Was der Vergleich aktueller Angebote zeigt

Die Suchergebnisse lösen unterschiedliche Teilprobleme. FeuerTrutz bietet einen frei verfügbaren Aushang in PDF- und Word-Formaten sowie verschiedene Sprachfassungen. Der BGW-Aushang ist ein am Rechner ausfüllbares, barrierefreies PDF und verbindet den Brandfall mit weiteren Kontaktfeldern. Kommerzielle Shops verkaufen editierbare Word- und PDF-Dateien. Generatoren werben mit automatisch erzeugten A4-Fassungen und Normbezug.

Ansatz im Suchergebnis Stärke Was der Betrieb trotzdem leisten muss
freies Word und PDF schnell bearbeitbar und druckbar Objektangaben und Gültigkeit prüfen
ausfüllbares barrierefreies PDF gute digitale Zugänglichkeit örtliche Brandorganisation abgleichen
mehrsprachige Fassungen bessere Verständlichkeit Übersetzungen fachlich synchron halten
Online-Generator strukturierte Erstellung Eingaben, Symbole und Normstand verantworten
fertiges Schild robustes Material starre Angaben gegen tatsächliche Abläufe prüfen

Unsere Vorlage kombiniert einen unmittelbaren Word- und PDF-Download mit klar markierten Pflichtprüfungen. Sie behauptet bewusst nicht, allein durch Gestaltung oder Dateiformat eine DIN-konforme Brandschutzordnung Teil A zu sein. Bei komplexen Gebäuden, Sonderbauten oder anspruchsvoller Evakuierung sollte eine fachkundige Person die Objektfassung prüfen.

Rechtliche Einordnung ohne pauschale Aushangpflicht

Die aktuelle ASR A2.2 Maßnahmen gegen Brände wurde zuletzt im Mai 2025 geändert. Abschnitt 7.1 konkretisiert organisatorische Brandschutzmaßnahmen. Schriftliche Verhaltensregeln sind an geeigneter Stelle zugänglich zu machen, wenn eine erhöhte Brandgefährdung vorliegt, ein Flucht- und Rettungsplan erforderlich ist oder häufig betriebsfremde und nicht eingewiesene Personen anwesend sind. Der konkrete Bedarf und Umfang folgen der Gefährdungsbeurteilung.

§ 4 ArbStättV verlangt, Sicherheitseinrichtungen instand zu halten, Fluchtwege und Notausgänge freizuhalten und Vorkehrungen für unverzügliche Rettung zu treffen. Wenn Lage, Ausdehnung und Nutzung der Arbeitsstätte es erfordern, ist ein Flucht- und Rettungsplan aufzustellen, an geeigneten Stellen auszulegen oder auszuhängen und in angemessenen Abständen zu erproben.

Die DGUV Information 205-001 behandelt den betrieblichen Brandschutz als Zusammenspiel baulicher, technischer und organisatorischer Maßnahmen. Ein Aushang ist deshalb kein Ersatz für funktionsfähige Alarmierung, freie Fluchtwege, geeignete Löschtechnik, Unterweisung oder Übung.

Die allgemeine Auswahl- und Pflichtfrage gehört zur Seite Brandschutz-Aushang. Diese Seite bleibt auf den konkreten Download und die standortbezogene Ausfüllprüfung fokussiert.

Nicht mit Teil A oder Fluchtplan verwechseln

Mehrere Dokumente können ähnliche Begriffe oder Piktogramme enthalten, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben.

Bedarf Zuständige Seite oder Unterlage
bearbeitbarer Ein-Seiten-Aushang zum Verhalten im Brandfall diese Seite und Download-Vorlage
Auswahl, Pflicht und Platzierung betrieblicher Brandschutz-Aushänge Brandschutz-Aushang
formale Brandschutzordnung Teil A Brandschutzordnung Teil A
Zusammenspiel der Teile A und B am Aushang Brandschutzordnung Aushang
räumliche Darstellung von Fluchtwegen und Einrichtungen Flucht- und Rettungsplan
allgemeine Notfallkontakte jenseits des Brandfalls Aushang Notfallnummern
Verhalten erklären, zeigen und Verständnis prüfen Brandschutz-Unterweisung

Diese Trennung verhindert auch Suchkannibalisierung: Die vorliegende Seite beantwortet die Absicht „Vorlage herunterladen und standortbezogen ausfüllen“. Normaufbau, Pflichtprüfung, Plandarstellung und Schulung bleiben bei den spezialisierten Seiten.

Word bearbeiten, PDF kontrollieren, Fassung freigeben

Bearbeiten Sie zuerst die Word-Datei. Streichen Sie nicht vorhandene Alarmwege, markieren Sie die örtliche Aufzugregel und tragen Sie Adresse, Sammelstelle, internen Kontakt, Version und Aushangort ein. Danach wird die Unternehmensfassung fachlich geprüft und freigegeben.

Erzeugen Sie aus der freigegebenen Arbeitsfassung ein festes PDF. Prüfen Sie es bei 100 Prozent Ansicht und als A4-Ausdruck. Text darf nicht abgeschnitten sein, Einträge müssen aus typischer Betrachtungsdistanz lesbar bleiben und der Ausdruck muss farblich sowie in Graustufen verständlich sein. Archivieren Sie die freigegebene Fassung getrennt von Entwürfen.

Bei mehreren Gebäuden oder Etagen ist eine kontrollierte Variante je Geltungsbereich oft sicherer als ein einziger universeller Aushang. Verwenden Sie eine eindeutige Versionslogik und führen Sie eine Liste der Aushangorte, damit veraltete Exemplare vollständig eingezogen werden.

Verständlichkeit, Mehrsprachigkeit und GEO

Kurze Verben, eindeutige Reihenfolge und konkrete Ortsangaben helfen Menschen ebenso wie Such- und Antwortsystemen. Die wichtigsten Fakten stehen deshalb in Tabellen, einer direkten Kurzantwort und klar getrennten Prüfschritten. Das macht Aussagen zitierbar, ohne fachliche Unsicherheit zu verschweigen.

Prüfen Sie, welche Sprachen am Standort tatsächlich verstanden werden. Übersetzungen müssen denselben freigegebenen Inhalt, dieselbe Version und denselben Geltungsbereich haben. Sicherheitszeichen, Alarmtöne, Unterweisung und praktische Übung bleiben zusätzlich erforderlich. Für Personen mit Seh-, Hör-, Lese- oder Mobilitätseinschränkungen sind geeignete ergänzende Maßnahmen aus der Gefährdungsbeurteilung abzuleiten.

Freigabecheck in acht Punkten

  1. Objekt, Gebäude, Bereich und vollständige Notrufadresse sind eindeutig.
  2. Alarmweg und Erreichbarkeit der 112 wurden praktisch geprüft.
  3. Sammelstelle und Unterstützung hilfsbedürftiger Personen sind geregelt.
  4. Aussagen zu Fluchtwegen, Türen und Aufzügen passen zum Objekt.
  5. Löschversuche sind auf geeignete Mittel und fehlende Eigengefährdung begrenzt.
  6. Aushang, Brandschutzordnung sowie Flucht- und Rettungsplan widersprechen sich nicht.
  7. Sprache, Lesbarkeit, Version, Freigabe und Aushangort sind dokumentiert.
  8. Änderungen, Übungen und Ereignisse lösen eine nachvollziehbare Prüfung aus.

Erst wenn alle acht Punkte beantwortet sind, wird aus der Download-Vorlage ein belastbarer Verhalten im Brandfall Aushang für den konkreten Standort.