Anbieter nach Aufgaben auswählen
Arbeitsmedizinische Betreuung braucht mehr als freie Termine. Der Anbieter muss zum Betrieb, zu den Tätigkeiten und zur Betreuungsform passen.
- arbeitsmedizinische Fachkunde prüfen
- Leistungen und Ausschlüsse konkretisieren
- Vorsorgeorganisation und Fristen klären
- Datenschutz und Befundtrennung nachvollziehen
Leistungsumfang vergleichbar machen
Ein Angebot sollte zeigen, was enthalten ist und was zusätzlich berechnet wird. Sonst sind Anbieter schwer vergleichbar.
- Grundbetreuung und betriebsspezifische Anlässe unterscheiden
- Begehungen, Beratung und Vorsorgeprozesse einordnen
- Reisezeit, Nebenkosten und Zusatztermine ausweisen
- Bericht, Empfehlung und Maßnahmenübergabe beschreiben
Zusammenarbeit mit der Sifa
Arbeitsmedizinische Betreuung wirkt am besten, wenn Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit abgestimmt arbeiten. Dabei dürfen medizinische Inhalte nicht in allgemeine Arbeitsschutzakten wandern.
- gemeinsame Themen aus Gefährdungsbeurteilungen identifizieren
- technische und medizinische Empfehlungen getrennt dokumentieren
- Ansprechpartner und Vertretung festhalten
- regelmäßige Reviews vereinbaren
Auswahl dokumentieren
Für interne Nachvollziehbarkeit sollte der Betrieb die Auswahl nicht nur im E-Mail-Postfach lassen. Ein kurzer Vergleich hilft auch später bei Audits, Reviews oder Anbieterwechsel.
- Angebotsvergleich mit Leistungsumfang
- Nachweis der ärztlichen Zuständigkeit
- Datenschutz- und Vertraulichkeitsgrenzen
- Vertragsbeginn, Kündigungsfrist und Ansprechpartner
- Review nach den ersten Terminen
Umsetzung mit ArbeitsschutzPilot
ArbeitsschutzPilot kann Unterlagen für Anbieter vorbereiten: Arbeitsbereiche, Tätigkeiten, Gefährdungsbeurteilungen, offene Maßnahmen und Unterweisungsstatus. Medizinische Befunde bleiben außerhalb des allgemeinen Workflows.