Praxisablage eindeutig machen
Das Team sollte wissen, wo aktuelle Gesetzestexte und arbeitsschutzrelevante Unterlagen liegen. Mischordner ohne Versionspflege werden schnell unklar.
- Verantwortliche Person benennen
- Gesetzestexte von Hygieneunterlagen trennen
- Zugriff für Assistenz, Rezeption und Teilzeitkräfte prüfen
- Aktualisierungsdatum sichtbar dokumentieren
Welche Texte die Praxis zuerst prüft
Die Auswahl sollte mit Teamstruktur, Arbeitszeiten und Praxisorganisation beginnen.
- Arbeitszeitgesetz bei Praxiszeiten, Pausen und Teilzeit
- Mutterschutzgesetz bei relevanten Beschäftigtengruppen
- AGG und weitere arbeitsrechtliche Informationstexte
- Biostoff-, Hygiene- und Vorsorgethemen getrennt dokumentieren
Hygiene und Biostoffe separat bewerten
Zahnarztpraxen haben spezifische Hygiene- und Expositionsfragen. Diese gehören in die Gefährdungsbeurteilung und Unterweisung, nicht nur in den Gesetzesaushang.
- Biostoff- und Nadelstichrisiken einordnen
- Desinfektionsmittel und Hautschutz prüfen
- Unterweisung mit Praxisabläufen verbinden
- Änderungen bei Leistungen oder Produkten als Review setzen
Digitalen Zugriff testen
Ein digitaler Praxisordner kann funktionieren, wenn alle Beschäftigten ohne Hürde zugreifen können und alte Fassungen nicht parallel im Umlauf bleiben.
- QR-Code oder Intranet-Link regelmäßig testen
- Rechte und Datenschutz sauber trennen
- alte PDFs archivieren
- Änderungen kurz im Team kommunizieren
Offizielle Quellen und Einordnung
Die Zahnarztpraxis-Prüfung sollte offizielle Gesetzesfassungen mit Praxisorganisation, Hygiene, Biostoffen, Vorsorge und tatsächlichem Zugriff verbinden. Aushang, Hygieneordner, Unterweisung und Gefährdungsbeurteilung sollten getrennt nachvollziehbar bleiben.
- Arbeitszeit, Mutterschutz und Gleichbehandlung als häufige Prüfpunkte
- BiostoffV und ArbMedVV in der Praxisbewertung getrennt prüfen
- Hygieneordner nicht als vollständigen Gesetzesaushang behandeln
- fachkundige Prüfung bei Praxisbesonderheiten, Röntgenbezug oder mehreren Standorten einholen