Vom Verzeichnis zum Prüfprozess
Ein Prüfkataster beginnt mit der Frage, welche Arbeitsmittel und Anlagen im Betrieb vorhanden sind. Danach wird daraus ein laufender Prozess: Frist festlegen, Prüfung beauftragen, Ergebnis dokumentieren und Mängel verfolgen.
- Arbeitsmittel eindeutig identifizieren
- Standort und Verwendung aktuell halten
- Prüfanlass und Prüffrist begründen
- befähigte Person oder Prüfstelle benennen
- Ergebnis und Protokoll ablegen
- Mängel bis zur Erledigung verfolgen
Typische Felder
Ein gutes Prüfkataster sollte nicht nur Termine sammeln. Es muss später erklären können, warum eine Prüfung nötig war und was aus dem Ergebnis wurde.
- Inventarnummer oder ID
- Arbeitsmittel oder Anlage
- Standort, Bereich und Verantwortliche
- Prüfumfang, Prüfanlass und Regelwerksbezug
- letzte Prüfung, Ergebnis und Protokoll
- nächste Fälligkeit
- Mängel, Sperrung, Reparatur oder Nachprüfung
Abgrenzung zu Liste und Excel
Eine Excel-Liste kann für den Start reichen. Sobald mehrere Standorte, Prüffristen, Protokolle und Mängel betroffen sind, wird sie schnell schwach. Entscheidend ist, ob der Betrieb Fälligkeiten, Ergebnisse und Maßnahmen zuverlässig nachhalten kann.
Die Seite Prüfkataster Muster zeigt, welche Struktur eine Vorlage haben sollte.
Umsetzung mit ArbeitsschutzPilot
ArbeitsschutzPilot kann Arbeitsmittelverzeichnis, Prüfkataster, Protokolle und Maßnahmen verbinden. So wird sichtbar, was fällig ist, wo Protokolle fehlen und welche Mängel noch offen sind.
Wenn die Suche ausdrücklich nach Software-Anbietern oder Funktionen geht, grenzt Arbeitsmittelprüfung Software Prüfkataster, App, Protokollablage und Mängelmanagement voneinander ab.
Für Suchanfragen mit UVV-Bezug und digitalem Prüfnachweis ist UVV Prüfung Software die passendere Vertiefung. Wenn die mobile Erfassung am Prüfobjekt im Vordergrund steht, passt UVV Prüfung App.