Regelwerksquelle für Gesundheitswesen und Pflege
TRBA 250 sollte nicht isoliert als PDF abgelegt werden. Sie muss in den betrieblichen BioStoffV-Prozess übersetzt werden.
- betroffene Bereiche und Tätigkeiten erfassen
- Biostoffbezug und Exposition beschreiben
- Schutzmaßnahmen und Hygiene ableiten
- Unterweisung, Vorsorge und Reviews verbinden
Typische Themen in der Umsetzung
In Gesundheitswesen und Wohlfahrtspflege sind BioStoffV-Themen oft Teil des Alltags. Gerade deshalb sollten sie strukturiert dokumentiert werden.
- Hygieneplan und Desinfektionsplan
- Stich- und Schnittverletzungen
- Schutzkleidung, Handschuhe und Hautschutz
- Arbeitskleidung, Entsorgung und Reinigung
- Unterweisung und Meldewege
Nicht mit allgemeinen Hygienetexten verwechseln
Ein Hygieneplan kann wichtig sein, ersetzt aber keine Gefährdungsbeurteilung. TRBA 250 muss mit Tätigkeit, Schutzmaßnahmen und Nachweisführung zusammengeführt werden.
- Gefährdungsbeurteilung als Ausgangspunkt nutzen
- Betriebsanweisung und Unterweisung verknüpfen
- Maßnahmen mit Verantwortlichen und Fristen führen
- neue Tätigkeiten oder Vorfälle als Review-Anlass nutzen
ArbeitsschutzPilot nutzen
ArbeitsschutzPilot kann TRBA-250-Themen als Aufgaben- und Nachweisstruktur abbilden. Die fachliche Bewertung bleibt Aufgabe geeigneter Fachstellen.
- Bereich, Tätigkeit und Regelwerksbezug anlegen
- Unterweisungen und Betriebsanweisungen verbinden
- Nadelstich- oder Kontaminationsereignisse nachverfolgen
- Review bei Änderungen oder Ereignissen setzen
Für die praktische Einordnung in Arztpraxen gibt es die Seite Arbeitsschutz Arztpraxis.