Kostenfaktoren verstehen

G31-Kosten entstehen nicht nur durch den Termin. Vorbereitung, Einsatzinformationen, Arbeitszeit, Wiederholungen und Maßnahmenumsetzung gehören ebenfalls zur Planung.

  • geeignete ärztliche Stelle prüfen
  • betroffene Beschäftigte und Einsätze erfassen
  • Terminfenster und Ausfallzeit planen
  • Wiederholungen oder Sonderanlässe berücksichtigen

Untersuchungskosten und Einsatzkosten trennen

Wenn G31 auf Überdrucktätigkeiten hinweist, muss der Betrieb oft auch organisatorisch handeln. Diese Kosten sollten getrennt von der ärztlichen Rechnung geplant werden.

  • Notfallorganisation und Rettungswege kalkulieren
  • Ausrüstung, Unterweisung und Kommunikation prüfen
  • Einsatzfreigaben und Dokumentation vorbereiten
  • Wirksamkeitsprüfung nach Einsatz oder Zwischenfall einplanen

Datenschutz in der Kostensteuerung

Kostenkontrolle braucht keine medizinischen Details. Führungskräfte, HR und Verwaltung sollten keine Befunde, Diagnosen oder ärztlichen Notizen erhalten.

  • Kostenstelle und Bescheinigung getrennt führen
  • Vorsorgekartei auf organisatorische Daten begrenzen
  • Zugriff auf Gesundheitsdaten vermeiden
  • nächste Prüfung ohne Befunddaten dokumentieren