Kostenfaktoren verstehen
G42-Kosten entstehen nicht nur durch den Termin selbst. Auch Vorbereitung, Terminorganisation, Arbeitszeit, Wiederholungen und interne Koordination gehören zur Planung.
- Tätigkeit und Vorsorgeanlass klären
- ärztliche Stelle oder Betreuungsvertrag prüfen
- Terminaufwand und Ausfallzeit einplanen
- Wiederholungen und Review-Fristen berücksichtigen
Keine medizinischen Details für die Kostensteuerung
Kostenkontrolle darf nicht dazu führen, dass Führungskräfte Diagnosen, Laborwerte oder Befunde sehen. Für die betriebliche Planung reichen organisatorische Informationen.
- Kostenstelle und Anbieter getrennt von Befunden führen
- Bescheinigung nicht mit Diagnosen verwechseln
- Rechnungslauf und Vorsorgekartei trennen
- Datenschutzgrenzen dokumentieren
Vertragsmodell prüfen
Manche Betriebe haben arbeitsmedizinische Betreuung über einen laufenden Vertrag, andere beauftragen einzelne Termine. Das beeinflusst Kosten, Verfügbarkeit und Abstimmungsaufwand.
- Grundbetreuung und anlassbezogene Leistungen unterscheiden
- Leistungsumfang transparent beschreiben lassen
- Wiederholungsfristen in die Planung aufnehmen
- Beschäftigte über Terminweg und Arbeitszeit informieren
Kostenfragen vor der Einladung klären
Gerade bei G42 können Missverständnisse entstehen, wenn Beschäftigte selbst Termine suchen oder private Befunde mitbringen sollen. Der Arbeitgeber sollte deshalb den betrieblichen Weg vorab festlegen.
- Wer beauftragt die ärztliche Stelle?
- Welche Arbeitsplatzinformationen werden bereitgestellt?
- Wie werden Arbeitszeit, Wegezeit und Wiederholungen geplant?
- Welche Kostenpositionen gehören nicht in die Vorsorgekartei?
ArbeitsschutzPilot nutzen
ArbeitsschutzPilot kann Terminstatus, zuständige Stelle, Vorsorgeart und nächste Prüfung sichtbar machen. So lassen sich Kosten besser planen, ohne medizinische Informationen im Arbeitsschutzsystem zu speichern.